Designtheorie – Dinge und ihre soziale Bedeutung

 

Das Design der Dinge - Welche Bedeutung haben Produkte für das Leben des Menschen als Individuum und in der Gemeinschaft? Und wie lernen wir diese Bedeutung zu lesen und zu planen?

Das Design der Dinge – Welche Bedeutung haben Produkte für das Leben des Menschen als Individuum und in der Gemeinschaft? Und wie lernen wir diese Bedeutung zu lesen und zu planen?

Designwissenschaften: In Deutschland besitzt jeder Haushalt rund 15.000 Gegenstände, die Teil des Lebens sind. Wie kommt es zum Kauf dieser Objekte? Und welche Beziehungen verbinden die Menschen mit ihren Objekten? Oder gibt es sogar so etwas wie die Transzendenz der Dinge – eine eigene Sinnhaftigkeit? Fragen, die in der Vorlesung des Moduls „Sozialwissenschaften“ von Prof. Dr. Ulrich Kern behandelt werden. Der Reader „Dinge und ihre soziale Bedeutung – Wissenschaftliche Erkenntnisse im Design“ bettet Erkenntnisse der Sozialwissenschaften in den Designprozess ein.

Mit dem Ziel der Integration des Wissens und der Internalisierung der Vorgehensweise wird ein Phasenschema vorgestellt, das sozialwissenschaftliche Erkenntnisse für das Design handhabbar macht – von der grundsätzlichen Orientierung über Analyse und Planung bis zum Handeln und abschließender Reflexion. Das Phasenschema synchronisiert sich mit dem Designprozess. Ziel ist zu zeigen, wie sich die Sozialwissenschaften mit den typischen Prozessphasen verbinden und produktiver Teil kreativer Problemlösungskompetenz werden.

Designwissenschaften - Design ist schon längst Gegenstand sozialwissenschaftlicher Forschung. Umgekehrt ist der sozialwissenschaftliche Beitrag im Design zu erkunden und zu bewerten. Indem sozialwissenschaftliche Erkenntnisse mit designwissenschaftlichen Ansätzen verknüpft werden, sollen eine interdisziplinäre Perspektive und entsprechend erweiterte Erkenntnisse erzeugt werden.

Designwissenschaften – Design ist schon längst Gegenstand sozialwissenschaftlicher Forschung. Umgekehrt ist der sozialwissenschaftliche Beitrag im Design zu erkunden und zu bewerten. Indem sozialwissenschaftliche Erkenntnisse mit designwissenschaftlichen Ansätzen verknüpft werden, sollen eine interdisziplinäre Perspektive und entsprechend erweiterte Erkenntnisse erzeugt werden.

Die curriculare Verzahnung der Sozialwissenschaften im Designmanagement liegt aus vielen Gründen auf der Hand. So sind Produkt- und Konsumkultur heute in der Regel designdominiert und vielfacher Gegenstand sozialwissenschaftlicher Analysen: Als statistische Größe zeigen sie den gesellschaftlichen Wohlstand (Volkswirtschaftslehre) und die durchschnittliche Lebensqualität der Bevölkerung (Soziologie). Zugleich zeigen sie den Grad der gesellschaftlichen Integration (Politikwissenschaft) an. Als qualitative Größe offenbaren Produkte ihre Bedeutung für Individuen jenseits der Gebrauchsfunktion (Sozialpsychologie). Ebenso sind sie Ausdruck gesellschaftlicher Werte und kultureller Sinnfindung (Sozialanthropologie). Für die unternehmerische Betrachtung (Betriebswirtschaftslehre) ergeben sich damit zahlreiche Hinweise auf die Wirkungsqualität von Gestaltung im Rahmen des Designmanagementprozesses.

Download Reader „Dinge und ihre soziale Bedeutung – Wissenschaftliche Erkenntnisse im Design“ _ Ulrich Kern

Link Website „Die Lebenswelten verschiedener Männertypen“ _ FH Südwestfalen