Berufungsvortrag – Warming-up mit Quiz

Berufungsvortrag FH Südwestfalen: Briefing, Soest 2011

Berufungsvortrag FH Südwestfalen: Briefing, Soest 2011

Vortrag: Das Thema war vorgegeben, die Interpretation dem Kandidaten überlassen. Es ging um die Probevorlesung im Rahmen des Berufungsverfahrens für die Professur Design und Produktmanagement an der FH Südwestfalen 2011. Das Thema lautete: „Erstellung eines Briefings als zentrales Instrument im Managementzyklus für ein Consumer-Product“. Prof. Dr. Ulrich Kern hatte sich auf diese Professur im Studiengang Design- und Projektmanagement beworben, wurde eingeladen und referierte seine Sicht der Thematik, gegliedert in sechs Teile. Als Warming-up gab es zunächst ein Quiz zu den wichtigsten Verständnisweisen von Briefing. Auch komische Aspekte gehörten dazu – die Zuhörer amüsierte es. Aus Spaß wurde Ernst, und der wurde im zweiten Teil in Form von Lernzielen dem Auditorium präsentiert. Im dritten Teil des Vortrags stellte der Referent seine eigene Position zum Design und Produktmanagement dar. Dabei wurden die persönlichen Erkenntnisse aus dem eigenen Berufsleben wissenschaftlich untermauert.

Vom Strategieziel zur operativen Planung: Die Koordination der internen Kräfte ist Schlüssel zur effizienten Prozess-Steuerung. Kooperation an den Schnittstellen zum Markt bedeutet Kunden-Integration. Und ästhetische Vernetzung im Umfeld ist Basis einer authentischen Design-Kultur. Briefen ist zum großen Teil Kommunizieren – Koordinieren, Kooperieren und Vernetzen!

Vom Strategieziel zur operativen Planung: Die Koordination der internen Kräfte ist Schlüssel zur effizienten Prozess-Steuerung. Kooperation an den Schnittstellen zum Markt bedeutet Kunden-Integration. Und ästhetische Vernetzung im Umfeld ist Basis einer authentischen Design-Kultur.
Briefen ist zum großen Teil Kommunizieren – Koordinieren, Kooperieren und Vernetzen!

Hierzu gehörte im vierten Teil ein Beispiel aus der Vergangenheit – Lernen aus der Design-Geschichte! Die Erkenntnisse wurden in Handlungswissen für die berufliche Gegenwart aktualisiert und transferiert – Teil fünf des Vortrags. Wie sich von der Geschichte über die Gegenwart bis in die Zukunft der Erkenntnisstrang fortsetzt und Anforderungen an Briefings neu formuliert, behandelte der sechste Teil des Vortrags. Ging es in der Vergangenheit um inkrementelle Verbesserungen, braucht die Zukunft ergebnisoffene Design-Prozesse, um vermehrt den Weg für disruptive Innovationen frei zu machen. Die hierfür erforderlichen curricularen Ansätze vermittelte der Referent durch Projekte aus der eigenen Lehre.

Download Vortragsfolien „Erstellung eines Briefings als zentrales Instrument im Managementzyklus für ein Consumer-Product“ _ Ulrich Kern

Download Presse Der Studiengang dpm im Soester-Anzeiger 14-4-2012