Design-Curriculum – Herausforderung durch die Kreativwirtschaft

 

Berufsbefähigung - Wie farbig darf ein Studium sein, um attraktiv für prospektive Studierende sein? Und ab wann wird es nur noch bunt, ohne ein zukunftsträchtiges Profil eines Studiengangs abzugeben? Fragen, die sich die Verantwortlichen in Hochschulen permanent stellen sollten...

Berufsbefähigung – Wie farbig darf ein Studium sein, um attraktiv für prospektive Studierende sein? Und ab wann wird es nur noch bunt, ohne ein zukunftsträchtiges Profil eines Studiengangs abzugeben? Fragen, die sich die Verantwortlichen in Hochschulen permanent stellen sollten…

Brüder Grimm-Berufsakademie: Berufsbefähigung ist ein wichtiges Stichwort, wenn es um den curricularen Zuschnitt aktueller Studiengänge geht. Das Bologna-Kriterium der so genannten Employability prüft die beruflichen Einstiegs- und Entwicklungschancen künftiger Absolventen. Für Design-Studiengänge stellt sich daher die Aufgabe, die Berufsrealität der Kreativwirtschaft zu analysieren und curricular zu integrieren. Zeichnet sich doch hier in den letzten Jahren das Bild eines dynamisch wachsenden Wirtschaftssektors mit eigenen Gesetzmäßigkeiten ab. Typische Phänomene sind die kleinteilige Struktur der Unternehmen, der hohe Innovationsgrad kreativer Leistungen, aber auch die Vielzahl von Existenzgründungen bei gleichzeitiger Instabilität von Einkommen und Marktchancen.

Studiengangsentwicklung - Neben der definition der Kompetenzen für die zu vermittelnde Berufsbefähigung spielen die inhaltlichen Diskussionen zum Curriculum die wesentliche Rolle. Bewährt hat sich hier für die dualen Studiengänge eine 3-Komponenten-Struktur (siehe Grafik).

Studiengangsentwicklung – Neben der Definition der Kompetenzen für die zu vermittelnde Berufsbefähigung spielen die inhaltlichen Diskussionen zum Curriculum die wesentliche Rolle. Bewährt hat sich hier für die dualen Studiengänge eine 3-Komponenten-Struktur (siehe Grafik).

Kompetenzentwicklung für eine Karriere in der Kreativwirtschaft
Die Entwicklung neuer Design-Studiengänge bietet die Chance einer kreativwirtschaftlichen Ausrichtung von Anfang an. Als gutes Beispiel sind die beiden dualen Studiengänge „Designmanagement“ und „Produktgestaltung“ der Brüder-Grimm-Berufsakademie Hanau zu nennen. Deren curriculare Planung übernahmen Prof. Dr. Ulrich Kern und Petra Kern. Der Kontext der Kreativwirtschaft blieb dabei stets im Blick (s. Downloads „Die Ökonomie des Schönen“ und „Das Faszinosum der Ästhetik“). So umfassen die Curricula nicht nur die tradierten gestalterisch-entwerferischen Angebote, sondern bieten auch Kompetenzentwicklung für die künftigen Karrieren in der Kreativwirtschaft, z.B. mit Modulen wie Business Plan, Start up-Projekt, Wettbewerbsstrategien, Marketing und PR. Aber auch bestehende Design-Studiengänge gehen vermehrt die Aufgabe an, ihre Lehrinhalte auf die Anforderungen der Kreativwirtschaft auszurichten.

Download Vortragsfolien „Designmanagement – Die Ökonomie des Schönen“ _ Ulrich Kern

Download Vortragsfolien „Produktgestaltung – Das Faszinosum der Ästhetik“ _ Ulrich Kern

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