Designwissen – Akronym als Denkmodell

 

Designlehre – Der Reader „Design als Akronym – Ein Denkmodell für Designmanagement in Unternehmen“ soll den Studierenden des ersten Semesters im Studiengang „Design- und Projektmanagement“ die Komplexität der Dimensionen ihres Handelns für die Gesellschaft und Kultur sowie für Technik und Ökonomie vermitteln.

Designlehre – Der Reader „Design als Akronym – Ein Denkmodell für Designmanagement in Unternehmen“ soll den Studierenden des ersten Semesters im Studiengang „Design- und Projektmanagement“ die Komplexität der Dimensionen ihres Handelns für die Gesellschaft und Kultur sowie für Technik und Ökonomie vermitteln.

Designmanagement: Was ständig in Bewegung ist, setzt kein Moos an. Das gilt nicht nur für „rolling stones“, sondern auch für ein so wandelbares Phänomen wie Design. Und wer versucht, Erstsemestern zu erklären, was Design ist, wird schnell die Schwierigkeit erkennen. Geht es doch darum, „Anfängern“ zu vermitteln, mit welcher Art Studium sie es zu tun haben und welche Themen dabei im Vordergrund stehen. Es gilt, das bildstarke Phänomen Design einerseits mit der begriffslastigen Profession anderseits zu korrelieren. Wie ein intellektueller „Tramp“ muss ein Designwissenschaftler den Studierenden ein ständig aktualisiertes und ergebnisoffenes Denkmodell anbieten – das Konstrukt der Leerstelle für die Konstruktion von Lehrstellen. Wissend, dass sich das Wissen ständig weiter entwickelt …

Design - man kann Vorträge halten , die sind gewichtig und schwer "verdaulich". Aber man kann auch Spaß haben wollen und sucht sich eine "eigenwillige" Struktur, die sowohl informiert als auch unterhält. Das Thema "Design" gibt es jedenfalls her...

Design – man kann für das erste Semester Vorträge halten , die sind gewichtig und schwer „verdaulich“. Aber man kann auch Spaß haben wollen und sucht sich eine „eigenwillige“ Struktur, die sowohl informiert als auch unterhält. Das Thema „Design“ gibt es jedenfalls her…

Auch intellektuelle „Tramps“ brauchen ihre Strategien zum Überwintern. Vielleicht ist es ja ganz trickreich, wenn man den Begriff „Design“ als Akronym versteht und für jeden Buchstaben einen Begriff ersinnt, der das Thema durchdekliniert. So dachte jedenfalls Prof. Dr. Ulrich Kern und fand für Design als Akronym sechs Begriffe, die die Komplexität und Deutungsmacht von Design(management) abbilden. So steht das Wort „Dynamik“ für das „D“ und zeigt auf, in welch permanenter Entwicklung das Design in einer globalen Gesellschaft steht. „Emotion“ für „E“ steht für die Gefühle, die beim Produzenten (Entwerfer und Gestalter) als auch beim Rezipienten (Kunde und Nutzer) entstehen, wenn aus dem Prozess das Produkt entstanden ist. „Schönheit“ und „Geschäft“ stehen für die Verbindung von Kunst und Kommerz. Der letzte Buchstabe, das „N“, steht für „Networking“ und zeigt die Zusammenarbeit von Designern sowohl intra- als auch interdisziplinär auf. Und damit aus Verständnis für das Phänomen Design auch Verortung in der Professionalität wird, ergänzt sich jedes der Worte um seine Bedeutung der Geschichte und der Zukunft, der Theorie und der Praxis des Berufs. So wird ein Bogen von der italienischen Avantgarde zum deutschen Bauhaus, vom Discounter Aldi zur Premiummarke BMW geschlagen. Der Reader „Design als Akronym – Ein Denkmodell für Designmanagement in Unternehmen“ soll den Studierenden des ersten Semesters im Studiengang „Design- und Projektmanagement“ die Komplexität der Dimensionen ihres Handelns für die Gesellschaft und Kultur sowie für Technik und Ökonomie vermitteln. Ziel ist, die Wahrnehmung der angehenden Designmanager/innen so zu konditionieren, dass sie mit Hilfe eines Denkmodells die Relevanz von Trends und Tendenzen einer komplizierten Marktwirtschaft beschreiben und bewerten können.

Link Website „Das kleine Design-Alphabet – Inspiriert von Elfen und Trollen“ 

Link Website „Hessische Kultusministerin Nicola Beer gratuliert zum Studienstart des Brüder-Grimm-Berufsakademie Hanau“ _ BGBA Hanau

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