Designwissenschaften – Managementmodell zur Unternehmensentwicklung

 

Design als ökonomische Macht – mit den Werttreibern Kreativität, Innovation und Kommunikation und den jeweiligen Beziehungen zwischen den Faktoren.

Design als ökonomische Macht – mit den Werttreibern Kreativität, Innovation und Kommunikation und den jeweiligen Beziehungen zwischen den Faktoren.

Dissertation: Design als ökonomische Macht. Darüber wird heute viel diskutiert – vor allem im Kontext der Kreativwirtschaft. Was heute selbstverständlich erscheint, war vor einigen Jahren noch wissenschaftliches Neuland. Auch als Ulrich Kern in 1999 seine Dissertation mit dem Titel „Design als integrierender Faktor der Unternehmensentwicklung“ vorlegte, galt es Grundlagen zu erarbeiten. Mit der These, dass Design intelligenter Teil des komplexen Ganzen eines Unternehmens sei, startete die Arbeit. Eine Analyse, wie sich Design in die operativen, strategischen und normativen Prozesse integriert und welches Potenzial es als Führungsinstrument in Unternehmen besitzt, gehörte zu den zentralen Ergebnissen der Arbeit. Damit wurden Themen besetzt, die heute aktueller denn je sind. Wirft doch die Ästhetisierung der Wirtschaft für Unternehmen der Zukunft viele Fragen auf. Bedauerlich nur, dass sich überwiegend Vertreter der Ökonomie um Lösungsvorschläge bemühen. Sollte die Designszene hier eine historisch einmalige Chance auf Selbstwirksamkeit verpassen? Die Chance, nicht nur Bedeutung zu reklamieren, sondern sich mit designspezifischen Denkmethoden und Forschungsansätzen als Zukunftsgestalter zu profilieren.

Das Designmanagement-System – Führungsmodell zur permanenten Erneuerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.

Das Designmanagement-System – Managementmodell zur permanenten Erneuerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.

Angesichts dieses Desiderats im Design erscheint es nur folgerichtig, dass Ulrich Kerns Dissertation, die im Jahr 2000 im Deutschen Universitäts-Verlag erschien, heute wieder im Fachbereich Volkswirtschaftslehre des Springer Verlags erhältlich ist – im digitalen Format und in Printversion. In seiner Arbeit weist der Verfasser nach, wie sich Kreativität, Innovation und Kommunikation zu produktiven Kräften unternehmerischer Entwicklung verbinden – und skizziert damit bereits die machtvollen Protagonisten einer veränderten Wirtschaft mit neuen Triebfedern. Konzepte und Trends wie Design Thinking, Open Innovation oder das Wachstum sozialer Netzwerke sind die aktuellen Erscheinungsformen einer Wirtschaft, die neue Denkanstöße und Managementmodelle braucht. Die Publikation „Design als integrierender Faktor der Unternehmensentwicklung“ zeigt das ökonomische Potenzial von Design und beschreibt Wege, wie sich mit Designmanagement eine langfristige Zukunftssicherung für Unternehmen erarbeiten lässt.

Link Bestellung der Publikation bei Springer

Download Leseprobe aus der Dissertation „Design als integrierender Faktor der Unternehmensentwicklung“

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