Universal Design – Gestaltung im demografischen Wandel

 

„Der langsame Abschied vom Jugendwahn“ – Interview von Tim Gelewski (Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung, 19-3-2016) mit Prof. Dr. Ulrich Kern zum demografischen Wandel und seinen technologischen Optionen

„Der langsame Abschied vom Jugendwahn“ – Interview von Tim Gelewski (Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung, 19-3-2016) mit Prof. Dr. Ulrich Kern zum demografischen Wandel und seinen technologischen Optionen

Interview in „Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung“, 19-3-2016: Man muss kein ausgewiesener Wissenschaftstheoretiker sein und auch nicht die „hohe Kunst des Kaffeesatz-Lesens“ beherrschen, um zu verstehen, dass die Gestaltung der Zukunft von der Fähigkeit des Menschen im Umgang mit Wissen abhängt. Für die Designwissenschaften sind die drei Formen des Wissens prägend: Das explizite (begriffliche) Wissen benennt und bezeichnet, das implizite (Handlungs-)Wissen bearbeitet und behandelt und das bildliche (Anschauungs- und Vorhersage-)Wissen erkennt und erahnt die Welt, in der wir leben. Selbstverständlich ist das nicht objektiv, sonst gäbe es ja auch keine alternativen Lösungswege und Meinungen darüber. Womit wir auch schon im Zentrum des Designs wären – Design antizipiert wissenschaftlich-künstlerische Optionen. Und die jeweiligen Protagonisten können ihren Schwerpunkt in der Kultur oder (wie hier in der Technologie) unserer Gesellschaft setzen. Im Interview „Der langsame Abschied vom Jugendwahn“ von Tim Gelewski (IKZ) mit Ulrich Kern geht es um den demografischen Wandel in unserer Gesellschaft und welche Optionen sich mit Universal Design durch neue Technologien oder auch durch neue Organisationsansätze als sinnvoll und machbar erweisen könnten. Design als eine Wissenschaft mit Gestaltungswillen ist hier als Agent Provocateur – Science & Fiction – zu verstehen, der durch Kommunikation den Diskurs zur Zukunft initiieren und vorantreiben will. Und ob sich die Zukunft dann genau so entwickelt, wird die Zukunft zeigen… Wichtig ist, dass wir selbst durch die Auseinandersetzung mit den erkennbaren Optionen mögliche Zukünfte gestalten, um dem Wort „Alternativlos“ erst gar keine Chance zu geben!

Universal Design - Aus der Befriedigung von Basisbedürfnissen sind aber angesichts entwickelter Technik und ausgereifter Herstellungsmethoden hochdifferenzierte Produktangebote geworden – oft sehr komplex und anspruchsvoll in der Bedienung. Sie verlangen z.B. vom Benutzer Aufmerksamkeit, technisches Verständnis, Reaktionsschnelligkeit etc. Und dies manchmal in Situationen, in denen gerade Sicherheit und Schutz gefährdet werden.

Universal Design – Aus der Befriedigung von Basisbedürfnissen sind aber angesichts entwickelter Technik und ausgereifter Herstellungsmethoden hochdifferenzierte Produktangebote geworden – oft sehr komplex und anspruchsvoll in der Bedienung. Sie verlangen z.B. vom Benutzer Aufmerksamkeit, technisches Verständnis, Reaktionsschnelligkeit etc. Und dies manchmal in Situationen, in denen gerade Sicherheit und Schutz gefährdet werden.

Download Interview „Der langsame Abschied vom Jugendwahn“ _ Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung _19-3-2016

Link Website IKZ mit Interview

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