Kernkompetenzen – Think BIG!

 

Kernkompetenzen – Wer hoch hinaus will, braucht solides Wissen und muss „schwindel-frei“ in seinen Kompetenzen sein. Denn klassische Berufsfelder lösen sich auf, neue erfordern komplexe Kompetenzprofile.

Kernkompetenzen – Wer hoch hinaus will, braucht solides Wissen und muss „schwindel-frei“ in seinen Kompetenzen sein. Denn klassische Berufsfelder lösen sich auf, neue erfordern komplexe Kompetenzprofile.

Management: Sie sind ehrgeizig und wollen der Welt zeigen, was sie gelernt haben. Nach fünf Semestern und 15 management-affinen Modulen mit einem Workload von 2.250 Stunden sind die Studierenden mit den Prozessen und Methoden von Management vertraut. Im 6. Semester des Studiengangs Design- und Projektmanagement der FH Südwestfalen (Campus Soest) widmet sich das Modul „Management“ (Prof. Dr. Ulrich Kern) in Form einer „Wissens-Eskalation“ der Entdeckung der eigenen Berufsbefähigung. Am Ende des Sommersemesters 2016 hatten die 42 dpm-Studierenden herausgefunden, wo ihre Stärken und Interessen liegen – und was sie Unternehmen zu bieten haben. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Denn klassische Berufsfelder lösen sich auf, neue erfordern komplexe Kompetenzprofile. Hier zeigt sich die Problematik der so genannten Bindestrich-Studiengänge. Fast immer ist dem Arbeitsmarkt nicht geläufig, über welche Kompetenzen die Absolventen tatsächlich verfügen. Insofern ist es für die in den Arbeitsmarkt drängenden „Potentials“ ungeheuer wichtig, dass sie über nachweisbare und belastbare Belege ihrer erworbenen Fähigkeiten verfügen.

Management Skills - Am Anfang des SoSe 2016 wurden die Studierenden mit den Prognosen zur Entwicklung ihres künftigen Berufs konfrontiert. Basis war der Anfang 2016 erschienene Zukunftsreport „The Future of Jobs“ des World Economic Forums (WEF, Davos) und seine Resonanz in der deutschen Wirtschaftspresse.

Management Skills – Am Anfang des SoSe 2016 wurden die Studierenden mit den Prognosen zur Entwicklung ihres künftigen Berufs konfrontiert. Basis war der Anfang 2016 erschienene Zukunftsreport „The Future of Jobs“ des World Economic Forums (WEF, Davos) und seine Resonanz in der deutschen Wirtschaftspresse.

Die 4. industrielle Revolution findet außerhalb der Komfortzonen statt
Am Anfang des SoSe 2016 wurden die Studierenden mit den Prognosen zur Entwicklung ihres künftigen Berufs konfrontiert. Basis war der Anfang 2016 erschienene Zukunftsreport „The Future of Jobs“ des World Economic Forums (WEF, Davos) und seine Resonanz in der deutschen Wirtschaftspresse. Besonders relevant ist für die angehenden Manager/innen das veränderte Ranking von Business Skills. Während 2015 „Creativity“ noch auf Platz 10 rangierte, fand es sich als Prognose für 2020 auf Rang 3 wieder. Kreativität im Management von Wirtschaftsunternehmen wird zur Kernkompetenz – die hohe Signifikanz für einen Designmanagement-Studiengang ist offensichtlich! Auf Platz 2 steht die Fähigkeit des „Critical Thinking“ – etwas, was sich nicht durch klassische Lehre vermitteln und durch Klausuren abfragen lässt. Daher entwickeln die Studierenden im Management-Modul ihren Lernprozess selbst, erkennen virulente Problemfelder im komplexen Umfeld von Unternehmen, setzen sich mit neuen Lösungsstrategien auseinander und bewerten kritisch deren Wirkungspotenzial. So befähigen sie sich auch schon für Platz eins der künftig erforderlichen Skills: „Complex Problem Solving“ – jedes Studienprojekt startet mit unscharfen Problemstellungen und erfordert vernetzte Problemlösungskompetenz für eine bewusst offene Zielsetzung! Als Lernziel der Kern-Module steht am Ende immer ein „Think BIG!“ – das B steht für Business, das I für Innovation und das G für Gain. Die dpm-Absolventen werden so Entwicklungs- und Erneuerungsprozesse in ihren künftigen Arbeitsbereichen effektiv verstärken. Die vierte industrielle Revolution braucht Mitarbeiter/innen in Unternehmen, die sich auch außerhalb der Komfortzonen behaupten. Die Arbeitsberichte und Präsentationen am Ende des Semesters zeigten eindrucksvoll, dass sich die Studierenden souverän in den Grenzbereichen zwischen Professionen und Problemlösungen bewegen.

Management-Studium - Nach fünf Semestern und 15 management-affinen Modulen mit einem Workload von 2.250 Stunden sind die Studierenden mit den Prozessen und Methoden von Management vertraut.

Management-Studium – Nach fünf Semestern und 15 management-affinen Modulen mit einem Workload von 2.250 Stunden sind die Studierenden mit den Prozessen und Methoden von Management vertraut.

Kreativität, Innovation und Kommunikation als roter Faden
Ein Studiengang, dessen Name aus drei Substantiven besteht – Design, Projekt und sogar zweimal Management – verfolgt einen hohen Anspruch. Die Absolventen kommen mit einer Berufsbefähigung auf den Arbeitsmarkt, die entweder direkt im operativen Management einsetzbar ist oder langfristig das Potenzial einer strategisch handelnden Führungspersönlichkeit entwickelt. Bedenkt man, dass die vom WEF identifizierten Management Skills spätestens 2020 den Kompetenzbedarf der Wirtschaft bestimmen, dann werden die Studierenden, die jetzt ihr Studium aufnehmen, genau dann auf den Arbeitsmarkt entlassen. Hochschulen müssen daher ihre curriculare Ausrichtung genauestens im Blick behalten und kontinuierlich justieren – nicht nur inhaltlich, sondern auch methodisch-didaktisch. Aktuelle Forschung zur Hochschuldidaktik hat nachgewiesen, was im Grunde jeder vom eigenen Lernverhalten kennt. Für Klausuren kurzfristig eingepaukter „Stoff“ ist spätestens nach einem Jahr weitgehend von der „Festplatte“ des Hirns gelöscht (vgl. „Buch vorm Kopf“, Die Zeit 2.6.2016). Ansätze wie „Forschendes Lernen“ und „Projektstudium“ dagegen aktivieren das eigene Erkenntnisinteresse, die Fähigkeit zur Selbstorganisation und selbstständigen Reflexion. Das bedeutet nicht, dass die Lehrenden sich überflüssig machen. Ganz im Gegenteil verlagert sich ihre Kompetenz auf eine komplexe Steuerungs-, Moderations- und Diskursebene der Erkenntnisprozesse. Ersetzbar durch virtuelle Lehrmethoden wie Video-Vorlesungen oder Online-Kurse wird dagegen schon bald eine Lehre, die sich als einen reinen Wissenstransfer versteht. Dies gilt besonders für anwendungsorientierte Studiengänge im Management.
Vielleicht kann man ein Management-Studium mit einem Musikstudium vergleichen – ohne Talent läuft nichts. Aber nur Talent heißt noch lange nicht geglückte Professionalisierung. Deswegen bilden in den Kern-Modulen des Sg Design- und Projektmanagement die Begriffe Kreativität, Innovation und Kommunikation den „roten Faden“. Sie führen von den aktuellen Lehrinhalten zu den Business Skills der Zukunft und sichern so die aktive Mitwirkung der Absolventen an den künftigen Herausforderungen der Wirtschaft und Gesellschaft. Denn wie heißt es in der Wirtschaftswoche (24.06.2016) über die Job-Gefährdung weltweit: „Am besten gewappnet für die Zukunft sind Länder, die auf Complex Problem Solving, Critical Thinking und Creativity setzen.“

 Link Website „Prof. Dr. Ulrich Kern Studienarbeiten“ _ FH Südwestfalen

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