Vortrag – Digitalisierung als Profilierung fürs Design

 

Die Digitalisierung krempelt viele Lebensbereiche, von Zusammenarbeit bis Gesprächskultur, völlig um. Über die Folgen für die Design-Disziplin werden wir bei der Veranstaltung „Digital I Analogue“ am 11. April 2018 im Rahmen der „Hildesheimer IT- und Medientage“ sprechen.

Die Digitalisierung krempelt viele Lebensbereiche, von Zusammenarbeit bis Gesprächskultur, völlig um. Über die Folgen für die Design-Disziplin werden wir bei der Veranstaltung „Digital I Analogue“ am 11. April 2018 im Rahmen der „Hildesheimer IT- und Medientage“ sprechen.

Wissenschaftsmarketing: „Digital I Analogue“ – wie ein Weckruf klingt der Titel der ersten „Hildesheimer IT- und Medientage“. Mit gutem Grund! Vom 9. bis 13. April 2018 wird sich dort alles um Digitalisierung drehen. Damit erhält das Zukunftsthema eine neue Plattform für breite, öffentliche Diskussion. Umso mehr freut es uns – Petra Kern und Ulrich Kern –, mit einem Vortrag am 11. April einen Beitrag zu leisten. Hierbei werden wir den Einfluss der Digitalisierung auf das Design als Chance für eine Profilierung der Disziplin untersuchen.

Diskussionen mit Zündstoff: Zustimmung oder Zoff?
Wir sind gespannt, ob unser Vortrag mit den Beiträgen anderer Referenten aus Unternehmen und Hochschulen konform geht oder konfligiert – anders gesagt: Zustimmung oder Zoff? Für spannende Diskussionen dürfte jedenfalls gesorgt sein. Denn der Veranstalter, die „Digital Pioniere“, bittet unterschiedlichste Vertreter um ein Statement zur Digitalisierung: etablierte Unternehmen genauso wie junge Existenzgründer, Dienstleister und Bildungsinstitutionen ebenso wie Produktionsunternehmen, klassische Sparten genauso wie innovative Geschäftsmodelle: Ob Borussia Dortmund oder Kind Hörgeräte – es sind viele interessante Namen in der Range der Referenten. Diskutiert wird in Foren für unterschiedliche Adressaten: Entscheider, Gründer, Schüler und Studierende. Damit bleiben die Fachleute nicht unter sich, sondern Digitalisierung wird als Phänomen im „wahren Leben“ mit allen seinen konkreten Folgen greifbar. Und dafür ist die Zeit reif.

Die Digitalisierung führt langfristig zu einem Design-Verständnis neuen Typs. Erkennbar wird dies z.B. in den Entwicklungen der Designprozesse, Kompetenzprofile und Geschäftsmodelle.

Die Digitalisierung führt langfristig zu einem Design-Verständnis neuen Typs. Erkennbar wird dies z.B. in den Entwicklungen der Designprozesse, Kompetenzprofile und Geschäftsmodelle.

Vom „umstürzlerischen“ Charakter der Digitalisierung
Die Digitalisierung ist kein Phänomen wie jedes andere. Es beweist schon jetzt die Qualität, die Karten in Gesellschaft und Wirtschaft neu zu mischen. Vom umstürzlerischen Charakter zu sprechen, mag überspitzt klingen. Aber schaut man sich alleine an, wie eine globalisierte Kommunikations- und Informationstechnologie in kürzester Zeit die Arbeitswelt verwissenschaftlicht hat, wird die Radikalität im Wandel deutlich. Diesen Wandel wollen wir in unserem Vortrag für das Design und das Designmanagement als unsere Domäne untersuchen. Hier zeichnen sich Entwicklungen ab, die ein Design neuen Typs erkennen lassen. Ob es die Trends bei den Designprozessen, den Kompetenzprofilen oder den Geschäftsmodellen sind – nach unserer Auffassung entwickelt sich Design zu einer Meta-Disziplin für weit mehr als gestalterische Aufgaben im ursprünglichen Sinn. Doch mehr dazu am 11. April in Hildesheim …

Weitere Informationen über das Programm der Veranstaltung, den Veranstalter und seine Unterstützer in der Region sowie die Teilnahme sind zu finden unter: https://www.digital-analogue.de

 

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