Programmatisches für Hochschulen: Forschendes Lehren und Lernen

 

Lehre und Forschung – Designwissenschaften auf Augenhöhe

Design neu denken - Um einen breiten Blickwinkel auf das innovative Lern- und Lehrformat ging es bei der Tagung „The wider view“ an der WWU Münster Ende September 2017. Mit über 300 Teilnehmern aus Hochschulen stieß die Veranstaltung auf eine ungewöhnlich hohe Resonanz. Ein Bericht von Petra Kern.

Design neu denken – Um einen breiten Blickwinkel auf das innovative Lern- und Lehrformat ging es bei der Tagung „The wider view“ an der WWU Münster Ende September 2017. Mit über 300 Teilnehmern aus Hochschulen stieß die Veranstaltung auf eine ungewöhnlich hohe Resonanz. Ein Bericht von Petra Kern.

Forschendes Lehren und Lernen: Das didaktische Format steht in Hochschulen hoch im Kurs. Das bewies die dreitägige Veranstaltung an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, die vom 25. bis 27. September 2017 mit über 300 Teilnehmern stattfand. Als Teilnehmer der Tagung verfolgten wir (Petra Kern, Ulrich Kern) intensiv geführte Diskussionen, wie das innovative Lern- und Lehrformat Eingang in die verschiedensten Fachwissenschaften findet. Für seine Lehre in Design und Management stellte Prof. Dr. Ulrich Kern (FH Südwestfalen) in seinem Vortrag „fünf Thesen zur Entwicklung einer kreativ-wissenschaftlichen Problemlösungskompetenz mit Forschendem Lernen und Lehren (FLL)“ vor. Die Hauptaussagen stellt Petra Kern im Folgenden in den Kontext wesentlicher Diskussionen der Tagung.

Forschendes Lehren und Lernen - Die besondere Eignung dieses didaktischen Prinzips für angehende Design- und Projektmanager/innen liegt – wie Ulrich Kern ausführte – in der Passung der Merkmale des Lernformats mit den zunehmend komplexen, ergebnisoffenen und unbekannten Aufgaben in der beruflichen Praxis.

Merkmale des Design Teaching – Die besondere Eignung dieses didaktischen Prinzips für angehende Design- und Projektmanager/innen liegt – wie Ulrich Kern ausführte – in der Passung der Merkmale des Lernformats mit den zunehmend komplexen, ergebnisoffenen und unbekannten Aufgaben in der beruflichen Praxis.

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Studienprojekte – die Kompetenz der Verantwortung lernen

Nachhaltiges Design - das ist nicht eine Frage der Technik, es ist eine Frage des Denkens und des Bewusstseins. Und Antworten wollen gesucht und gefunden werden ...

Nachhaltiges Design – das ist nicht eine Frage der Technik, es ist eine Frage des Denkens und des Bewusstseins. Und Antworten wollen gesucht und gefunden werden …

Forschendes Lehren und Lernen: Erkenntnisse der Vergangenheit führen zum Wissen für die Zukunft: So könnte man das Prinzip der Forschung formulieren und genauso des Forschenden Lernens. Ein Prinzip, das im Design auf besonders fruchtbaren Boden fällt. Überwindet doch hier das Forschende Lernen eine oft anzutreffende Dualität – hier das Theoriewissen und dort das Projektstudium. Stattdessen steht das Forschende Lernen für beides: für fundierte Theorie als Ausgangspunkt und für komplexe Projekte mit Forschungsergebnissen als Schlusspunkt. Wie beides zusammengehört, zeigen Projekte zum Thema Nachhaltigkeit aus der Lehre bei Prof. Dr. Ulrich Kern, für den Wissen ein unendlich nachwachsender Rohstoff darstellt. Und dieser wird den Studierenden heute für die Lösung der Probleme von Morgen vermittelt. Kreative Studiengänge zentrieren ihr Bemühen um die Kreativität, die (noch!) nur von Menschen zu leisten und die Ergebnisse aus diesem schöpferischen Potenzial. Am deutlichsten zeigt sich dies an einem Curriculum. Die Studierenden lernen zu in unscharfen Problemstellungen zu recherchieren und bilden so ihre Fähigkeit der kritischen Reflexion heraus. Eine Voraussetzung, die das experimentieren mit optionalen Konfigurationen erst ermöglicht, die kreative Konzeptionen zur Folge haben. Diese werden beobachtet, beschrieben und bewertet. So entstehen Szenarien mit plausiblen Zukunftslösungen, die in konstruktiven Handlungen ungesetzt werden. Das Forschende Lehren und Lernen ist hier der Humus für nachhaltige Designkonzepte, die von den Studierenden verantwortlich entwickelt und entscheiden werden. Im Folgenden verschiedene Beispiele zur Illustration dieses Ansatzes.

Forschendes Lehren und Lernen - für das Curriculum kreativer Studiengänge liegt eine Struktur zu Grunde, die zum Ziel hat, verantwortungsvolle Designer/innen und Manager/innen in den Beruf zu entlassen.

Forschendes Lehren und Lernen – dem Curriculum kreativer Studiengänge liegt eine Struktur zu Grunde, die zum Ziel hat, verantwortungsvolle Designer/innen und Manager/innen in den Beruf zu entlassen.

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Management – die Kompetenz der innovativen Kombinatorik

Kombinatorik - ein Begriff aus der Theorie der Mathematik, der Einzug in die Praxis der Managementausbildung Einzug hält.

Kombinatorik – ein Begriff aus der Theorie der Mathematik, der Einzug in die Praxis der Managementausbildung hält.

Forschendes Lehren und Lernen: Geht das überhaupt? Wie funktioniert Forschung? Und wie kommt Neues zustande? Das sind zentrale Fragen für den hochschuldidaktischen Ansatz des forschenden Lernens. Statt einer theoretischen Erörterung werden in diesem Beitrag konkrete Ergebnisse aus der Lehre im Modul „Management“ bei Prof. Dr. Ulrich Kern vorgestellt. Sie zeigen, wie Neues schon beim gedanklichen Experimentieren und Re-Kombinieren von Bekanntem mit Unbekanntem entsteht. Das Projekt: Angehende Absolvent/innen im Design- und Projektmanagement (FH Südwestfalen) erkundeten im Selbstversuch die dynamische Entwicklungskraft, die auch ihr späteres Berufsleben prägen wird: die Digitalisierung im Management. Die studentischen Teams erforschten sie anhand selbst gewählter fiktiver Praxissituationen, ausgehend von einem Briefing des Lehrenden. An den studentischen Abschlusspräsentationen nahm Petra Kern als Gast teil. Vor dem Hintergrund des Wissenschaftsmarketings analysiert sie die Qualität der Ergebnisse.

Forschendes Lernen - Als Leistungsnachweis geben die Studierenden ein Booklets am Ende des Semesters ab, in welchem ihre "Handlungsempfehlung" zur Digitalisierungsstrategie für ihr (fiktives) Unternehmen dargestellt ist.

Forschendes Lernen – Als Leistungsnachweis geben die Studierenden ein Booklet am Ende des Semesters ab, in welchem ihre „Handlungsempfehlung“ zur Digitalisierungsstrategie für ihr (fiktives) Unternehmen dargestellt ist.

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Management – die Zeichen ihrer Zukunft

Die Manager/innen der Zukunft - Mit der Methode des forschenden Lernens erarbeiten sie sich schon im Studium Zukunftskompetenz und Komplexitätswissen – vor allem aber nutzen sie die Chance zur individuellen Entdeckung ihrer persönlichen Kompetenzen

Die Manager/innen der Zukunft – Mit der Methode des forschenden Lernens erarbeiten sie sich schon im Studium Zukunftskompetenz und Komplexitätswissen – vor allem aber nutzen sie die Chance zur individuellen Entdeckung ihrer persönlichen Kompetenzen

Forschendes Lehren und Lernen: Von den Potenzialen dieser hochschuldidaktischen Methode ist inzwischen viel die Rede. Auch auf dieser Website haben wir die Argumente vorgestellt, die für das forschende Lernen sprechen. Doch genug der Theorie. Wenden wir uns dem EInsatz in der Lehre zu: Wie lässt sich das forschende Lernen konkret in Gang setzen? Wie entsteht ein gemeinsames Basiswissen als Startpunkt? Und wie sieht eine Aufgabenstellung aus, die das studentische Forschen initialisiert? Der folgende Beitrag befasst sich mit der Einstiegsphase am Beispiel des Moduls „Management“ bei Prof. Dr. Ulrich Kern im Rahmen des Bachelor-Sg Design- und Projektmanagement (dpm) an der FH Südwestfalen.

Wenn die dpm-Studierenden das Modul Management belegen, haben sie bereits fünf Semester des interdisziplinären Studiums hinter sich. Die Grundlagen aus Gestaltung, Wirtschaft und Technik sind gelegt. So allmählich wird die Frage drängender, wohin der berufliche Weg nach dem Bachelorabschluss führen soll. Das Modul Management bietet eine gute Chance, die Studierenden auf einen „Erkundungstrip“ zu schicken – und zwar durchaus auf unerforschtes Gelände.

Forschendes lernen und Lehren - Im Modul wird ein Managementverständnis vermittelt, welches sich als Führungsaufgabe versteht, die gleichermaßen für die Stabilisierung des Unternehmen als auch für seine Dynamisierung verantwortlich zeichnet. Da aber der Fokus der Lehre auf der „schöpferischen“ Seite der Wirtschaft steht, spielen die Trends neuer Technologien in einer Unternehmensentwicklung auch immer die Hauptrolle.

Forschendes Lernen und Lehren – Im Modul wird ein Managementverständnis vermittelt, welches sich als Führungsaufgabe versteht, die gleichermaßen für die Stabilisierung des Unternehmen als auch für seine Dynamisierung verantwortlich zeichnet. Da aber der Fokus der Lehre auf der „schöpferischen“ Seite der Wirtschaft steht, spielen die Trends neuer Technologien in einer Unternehmensentwicklung auch immer die Hauptrolle.

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Hochschuldidaktik – im Blick der Designwissenschaften

Hochschuldidaktik -Kann sich eine moderne und partizipative Wissensgesellschaft überhaupt noch eine Hochschullehre nach „Altvätersitte“ leisten? Was sich wie eine Provokation liest, ist Ausdruck eines Diskussion zwischen Tradition der Lehre und Zukunft des Wissenschaftsbetriebs.

Hochschuldidaktik – Kann sich eine moderne und partizipative Wissensgesellschaft überhaupt noch eine Hochschullehre nach „Altvätersitte“ leisten? Was sich wie eine Provokation liest, ist Ausdruck eines Diskurses zwischen Tradition der Lehre und Zukunft des Wissenschaftsbetriebs.

Forschendes Lehren und Lernen: „The wider view“. Mit diesem programmatischen Titel findet vom 25. bis 27. September 2017 eine Tagung an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster statt. Unterschiedliche Blickwinkel auf die hochschuldidaktische Methode des forschenden Lernens werden zusammenführt. Für die Designwissenschaften hat Ulrich Kern die Gelegenheit, als Referent über seine Erfahrungen mit dieser Methode in Design-Studiengängen zu berichten. Die Tagung, ausgerichtet vom Zentrum für Lehrerbildung an der Universität Münster, zielt auf eine fachübergreifende Perspektive. Gerade Designmanagement ist dabei nach Erfahrung des Hochschullehrers Ulrich Kern (FH Südwestfalen) ein prototypisches Anwendungsfeld für das forschende Lernen. In seiner Lehre, die stets einen Projektanteil ausweist, werden das hermeneutische „Verstehen“ einer komplexen, interdisziplinär grundierten Problemstellung und das heuristische, offene „Suchen“ einer kreativen Lösung zusammengeführt. „Scientific Design“ als Begriffssysteme der Innovation und „artistic Design“ als Bilderwelten der Intuition ergänzen sich zu einem kognitiven Lernen und kreativ gesteuertem Forschen. Es bildet sich so allmählich professionelle Innovationskompetenz der Studierenden – eine zentrale Voraussetzung für Performanz in anspruchsvollen Berufen.

Designkompetenzen - Die Zukunft der Professionalität und der akademischen Bildung von Designer/innen liegt in einer elaborierten "Zweispännigkeit" - Scientific Design und Artistic Design.

Designkompetenzen – Die Zukunft der Professionalität und der akademischen Bildung von Designer/innen liegt in einer elaborierten „Zweispännigkeit“ – Scientific Design und Artistic Design.

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Kompetenz – zum Delta von Kennen und Können

Complex Problem Solving - keines der großen Probleme dieser Welt lässt sich durch eine der wissenschaftlichen oder künstlerischen Disziplinen lösen. Es geht nur interdisziplinär und dafür braucht es die Kompetenz des Einzelnen zu unterscheiden, wo sein eigenes Können aufhört und in das Kennen der Kompetenz anderer Disziplinen übergeht.

Complex Problem Solving – keines der großen Probleme dieser Welt lässt sich durch eine der wissenschaftlichen oder künstlerischen Disziplinen lösen. Es geht nur interdisziplinär und dafür braucht es die Kompetenz des Einzelnen zu unterscheiden, wo sein eigenes Können aufhört und in das Kennen der Kompetenz anderer Disziplinen übergeht.

Forschendes Lehren und Lernen: Kennen ist die Vorstufe zum Können. Eine Vorstufe, die sich übrigens nicht überspringen lässt. Entgegen einer weit verbreiteten Vorstellung fallen Genies nicht vom Himmel. Gerade die Könner ihres Fachs kennen ihre Domäne ganz genau. Sie kennen die Regeln, den aktuellen Wissensstand, aber auch die Historie ihres Metiers. Das gilt für Designexperten generell. Aber dann gibt es noch eine feine Unterscheidung: die zwischen Designentwerfern und Designmanagern. Und auch hier gilt es ein Vorurteil auszuräumen, wie es sogar in der Fachcommunity anzutreffen ist: Designmanagement ist eben nicht die Abwesenheit des Entwurfs! Der Entwurf als kreativ-schöpferischer Akt gehört zum professionellen Repertoire von Designmanagern. Und genauso gehört auch betriebswirtschaftliches Basiswissen zum Repertoire der Designentwerfer. Denn hier greift die Unterscheidung zwischen Können und Kennen. Die Schnittmenge an Inhalten und Methoden der Lehre ist groß, aber was der eine davon „können“ muss, braucht der andere nur zu „kennen“. Am Ende aber brauchen beide – Designentwerfer und Designmanager – ein Produkt, welches den Kunden fasziniert und das Unternehmen finanziert. Für dieses Ziel arbeiten beide Designexperten kongenial zusammen – auf der Grundlage von breitem Wissen und spezifisch-individuellem Können als Vertiefungskompetenz.

Designmanagement - Die klassische Vorgehensweise für Gestaltungsprojekte mit dem Ziel innovativer Produkte – empfangene Impulse (Problem!) werden gewandelt und wieder als Impuls (Lösung!) in den Markt gesandt.

Designmanagement – Die klassische Vorgehensweise für Gestaltungsprojekte mit dem Ziel innovativer Produkte – empfangene Impulse (Problem!) werden gewandelt und wieder als Impuls (Lösung!) in den Markt gesandt.

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Designdisziplinen – Phänomen und Profession erkunden

Das Wesen des Designs verstehen - alle reden darüber und jeder versteht etwas andere darunter. Gerade im Design, das gleichermaßen Profession als auch Phänomen ist, ist es im Management unerlässlich, den sinnstiftenden Nutzen der Disziplin zu kennen.

Das Wesen des Designs verstehen – alle reden darüber und jeder versteht etwas andere darunter. Gerade im Design, das gleichermaßen Profession als auch Phänomen ist, ist es im Management unerlässlich, den sinnstiftenden Nutzen der Disziplin zu kennen.

Forschendes Lehren und Lernen: Sie sind ahnungslos, aber voller Ehrgeiz. Und sie stecken voller Energie und scharren mit den Füssen. Sie sind gleichermaßen ungeduldig und diszipliniert. Wer mit den Erstsemestern in kreativen Studiengängen zusammenarbeitet, kennt das. Er weiß, dass die Erwartungen an die Vorlesungen und Übungen hoch sind. Immerhin wollten die angehenden Kreativen demnächst Produkte gestalten, Programme konzipieren und Portfolios von Unternehmen entwickeln. Und sie wollen intelligente Innovationen mit durchdachtem Design dem Markt und den Menschen demnächst anbieten. Ihr Anspruch ist mindestens so groß wie die Augen, wenn man als Lehrender vor sie tritt und sie in die Welt der Wirtschaft, in die Kultur des Konsums und die Geschichte der Gestaltung einführt. Dennoch muß jeder Studierender das Thema für sich aufschließen… Ein Beispiel aus der Forschenden Lehre im Designmanagement. Und wie macht man das als Lehrender, dass die Begeisterung für ein diffuses Bild von Beruf in Bestätigung für eine differenzierte Kompetenz von Kreativität bei den Studierenden umschlägt? In dem man sie sich selbst konditionieren lässt, weil sie die Facetten einer Profession erkunden und mit ihrem eigenen individuellen Profil spiegeln. Als Einstieg gibt der Lehrende (Prof. Dr. Ulrich Kern) zwei „Ordnungssysteme“ für Design vor. Eines davon entspricht den Erwartungen der Studierenden, in dem man das Feld der Designwirtschaft in die „klassischen“ Berufe einteilt und vorstellt. Vom neuen Beruf des Game Designers über das Visuelle Marketing hin zum „hippen“ Modedesign. Das andere Ordnungssystem ist eher unkonventionell und umreißt das Design als Akronym mit Begriffsinhalten, die die Disziplin als interdisziplinär und intrasubjektiv, international und interpretierend darstellt. Warum ein Bild (oder nur sein Bild als Lehrender?) vermitteln, wenn Design als Disziplin schon selbst hochkomplex ist und sich ständig neu erfindet? Dann doch lieber die Studierenden auf die Reise schicken, um sich ihr eigenes Bild eines Begriffs zu machen.

Designwirtschaft - Das klassische „Ordnungssystem“ der Berufspraxis: Tätigkeitsfelder der Designwirtschaft als Einstieg in ein "phänomenales" Thema:

Designwirtschaft – Das klassische „Ordnungssystem“ der Berufspraxis: Tätigkeitsfelder der Designwirtschaft als Einstieg in ein „phänomenales“ Thema.

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Expertise – Denkmodelle und „Denkwerkzeuge“ für künftige Kreative

Hochschuldidaktik - Lehren als permanent neu zu organisierende „Durchreise durch das Land des Wissens“

Hochschuldidaktik – Lehren als permanent neu zu organisierende „Durchreise durch das Land des Wissens“

Forschendes Lehren und Lernen: Eine Option zur Profilbildung von Hochschulen ist der curricular zu verankernde Ansatz des „Forschenden Lernens“, der (vorerst) nur im Präsenzstudium zu praktizieren ist. Hier werden die Studierenden mit Themen und Aufgaben konfrontiert, die grundsätzlich nicht nur einen richtigen Problemlösungsprozess mit Ergebnis beinhalten. Und wo auch schon im ersten Semester die Kreativität und Handlungskompetenz trainiert wird. Das stellt besondere Anforderungen an den Lehrenden, denn hier hat sein „Relevant Set“ an Wissen immer wieder Inventur. Besonders gut geeignet ist der Ansatz des „Forschenden Lernens“ in Studiengängen, deren Berufsbefähigung in einer Praxis stattfindet, die von einer hohen Dynamik getragen wird. Überall da, wo es unscharfe Problem- und Aufgabenstellungen gibt, wo Wissensmanagement nur rudimentär oder gar nicht vorhanden ist. Hierzu gehören alle Gestaltungsdisziplinen (z. B. Design) und alle Strategiefakultäten (z. B. Marketing), aber auch neue Querschnittsdomänen (z. B. Nachhaltigkeit), bei denen das Methodeninstrumentarium und die Vernetzungskompetenz hoch im Kurs stehen. Petra Kern und Prof. Dr. Ulrich Kern haben in einem Exposé ihre theoretische und praktische Expertise zum Thema „Forschendes Lernen“ formuliert. Der Fokus liegt hier auf der Designlehre, die sowohl von der Gestaltung der Produkte als auch vom Management der Prozesse durchzogen ist. Neben den Erfahrungen an den „klassischen“ Gestaltungsfakultäten kommen hier auch die Erkenntnisse aus neuen Curricula für duale Studiengänge zur Diskussion. Das Exposé gliedert sich in die Aspekte „Von der Reproduktion zur Kreation“, „Denkwerkzeuge“, „Vom hermeneutischen Verstehen und heuristisches Entdecken“, „Vom isolierten Lernstoff zum integrativen Handlungswissen“ und zum Abschluss Anmerkungen zum „Lehrethos“. Und so wird auch nicht der Anspruch auf akademische Vollständigkeit und Endgültigkeit des Konzeptes gelegt, sondern Lehren als permanent neu zu organisierende „Reise durch das Land des Wissens“ verstanden. Es gilt immer wieder zur Entdeckung neuer Erkenntnisse anzuregen – und das ist sicherlich ureigene Domäne von Hochschulen.

Denkmodelle – helfen den methodischen Prozess der Problemdurchdringung und Lösungssuche zu strukturieren. Die grafisch visualisierten „Denkwerkzeuge“ zielen darauf, modellhaft die komplexen Prozesse des Lernens und Forschens zu verdeutlichen und das selbstständige wissenschaftliche Arbeiten zu unterstützen.

Denkmodelle – helfen den methodischen Prozess der Problemdurchdringung und Lösungssuche zu strukturieren. Die grafisch visualisierten „Denkwerkzeuge“ zielen darauf, modellhaft die komplexen Prozesse des Lernens und Forschens zu verdeutlichen und das selbstständige wissenschaftliche Arbeiten zu unterstützen.

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Kooperation von Kreativen – viele Teams und ein Ziel

Teamwork - zusammen arbeiten, getrennt denken und trotzdem ein gemeinsames Ziel haben. Studierende lernen, die eigenen Interessen mit den Interessen anderer zu einer gemeinsamen Symbiose zu verbinden.

Teamwork – zusammen arbeiten, getrennt denken und trotzdem ein gemeinsames Ziel haben. Studierende lernen, die eigenen Interessen mit den Interessen anderer zu einer gemeinsamen Symbiose zu verbinden.

Forschendes Lehren und Lernen: Eigentlich wollte Hans Domizlaff Pilot werden, doch ein Flugzeugabsturz verhinderte seinen Traum. Stattdessen absolvierte er ein Kunststudium und als Soldat eine Ausbildung zum Luftbild-Fotografen. So konnte er immerhin – wenn schon nicht selbst fliegen – doch den Blick von oben gestalten und genießen. Vielleicht war es ja die Gemengelage der Erfahrungen der politischen Propaganda und seiner „Vogelperspektive“ aus den Wolken, dass er 1939 in seinem Buch „Die Gewinnung des öffentlichen Vertrauens“ die Grundlagen für die moderne Markentechnik legte. Bis heute beziehen sich alle, die ihre Produkte und Organisationen profilieren wollen, auf seine Pionierleistungen des Brandings und Marketings. Von Aspirin bis Attac profitieren alle von seinem Denkmodell – auch Hochschulen. Das ist der Einstieg in die Vorlesung „Marketing“ von Prof. Dr. Ulrich Kern, der hier den Fokus auf Hochschulmarketing legte. Die Studierenden erhielten von ihm in den Vorlesungen den fachlichen Input, um in Teams verschiedene Marketingprojekte zu erarbeiten. Als Lernstruktur orientierten sich die Studierenden am ABBA-Konzept, in dessen Rahmen sie ein Maßnahmenprogramm entwickelten, das einer quantifizierten Zielvorstellung (Erhöhung der Bewerberzahlen in einem definierten Zeitraum) folgte. Eingebunden in den curricularen Ansatz des „Forschenden Lernens“ wurden die Projektteams von einem studentischen Managementteam gesteuert. Dieses sollte nicht nur den organisatorischen Rahmen bilden, sondern auch das Controlling der Maßnahmen übernehmen. Die Studierenden merkten sehr schnell, dass hier nicht nur ein „Leistungsnachweis“ zu erbringen war, sondern, dass es um die Bedeutung ihrer eigenen Hochschule ging. Und das sorgte für eine hohe Identifikation mit dem Thema. Da die Teams unterschiedliche Aufgabenstellungen in ihren Projekten bearbeiteten, musste das Managementteam auch die Qualitätssicherung übernehmen. Festgemacht wurde das an den Kriterien der Korrespondenzqualität zur Beurteilung der Einzelmaßnahmen. In der Interpretation des Erfüllungsgrades gab es auch Krisen – wie im richtigen Leben! Aber alle Studierenden des Sg Design- und Projektmanagement hatten ja vorher das Modul „Konfliktmanagement“ erfolgreich absolviert …

Das Akronym für erfolgreiches Hochschulmarketing – es startet mit einer nachhaltigen Aufmerksamkeitskampagne für einen hohen Bekanntheitsgrad, der führt zum Brandingeffekt und schafft dann den notwendigen Akquisitionserfolg bei der Zielgruppe.

Das Akronym für erfolgreiches Hochschulmarketing – es startet mit einer nachhaltigen Aufmerksamkeitskampagne für einen hohen Bekanntheitsgrad, der führt zum Brandingeffekt und schafft dann den notwendigen Akquisitionserfolg bei der Zielgruppe.

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Projektbriefing – zur Didaktik des „Brandbeschleunigers“

Kick-off - erst ein Briefing und seine Diskussion und Interpretation ermöglichen effizientes Arbeiten. Aber erst, wenn Begeisterung hinzu kommt, entsteht die Effektivität im Projekt.

Kick-off des Studienprojekts – erst ein Briefing und seine Diskussion und Interpretation ermöglichen effizientes Arbeiten. Aber erst, wenn Begeisterung hinzu kommt, entsteht die Effektivität im Projekt.

Forschendes Lehren und Lernen: Im Konzept der „Creative Class“ des US-Wirtschaftstheoretikers Richard Florida gehören die, die Neues erschaffen und produzieren, zum „Supercreative Core“. Diese Designer/innen, Manager/innen, Entrepreneure entwickeln und gestalten Unternehmen, Regionen sowie ganze Volkswirtschaften. Sie sind die Protagonisten der wissensintensiven Berufe, die aus Intelligenz Ideen und aus Investments Innovationen werden lassen. Aber wie lehrt und lernt man das? Der Ansatz der „Forschenden Lehre“ kann hier wesentlich Impulse setzen. Geht es hier doch nicht um das Rezipieren etablierten Wissens, sondern um das Generieren neuer Erkenntnisse. Gleichzeitig wird aber auch im didaktischen Ansatz von Prof. Dr. Ulrich Kern die dazugehörige Handlungskompetenz simuliert, also für den Ernstfall des Berufs trainiert. Über das jeweilige Briefing wird der thematische Schwerpunkt der Übung gesetzt. Zugleich arbeiten sich die Studierenden so in den Aufgabenkontext für den Leistungsnachweis ein. Grundsätzliches Ziel ist dabei, die Handlungskompetenz der Studierenden zu entwickeln. Ausgangspunkt ist daher immer eine beruflich relevante Handlungssituation, für die die Studierenden ihr spezielles Problem als Aufgabe definieren und einen spezifischen Problemlösungsweg entwickeln. Das Briefing konstruiert also das Lehr-Lern-Arrangement. Die Briefings sind vergleichbar strukturiert – immer gibt es ein relevantes Problemszenario, aus dem sich von den Studierenden eine Aufgabe ableiten lässt. Entsprechend dem jeweiligen Workload wird eine (qualitative) Zielsetzung mit einem (quantitativen) Ergebnis formuliert. Die Punkte Vorgehensweise und Methodeneinsatz kombinieren prozedurales Lernen mit deklarativem Wissen. Mit dem Projektmanagement erhalten die Studierenden einen Rahmen für die Strukturierung ihrer Arbeiten. Und die Bewertungskriterien machen deutlich, dass der Lernfortschritt leistbar ist und die Note im eigenen Verfügungsbereich steht.

Kompetenzentwicklung in kreativen Management-Studiengängen – von der Planungskompetenz situativer Projekte hin zur Wertekompetenz strategischer Programme mit starker Berufsbild-Projektion.

Kompetenzentwicklung in kreativen Management-Studiengängen – von der Planungskompetenz situativer Projekte hin zur Wertekompetenz strategischer Programme mit starker Berufsbild-Projektion.

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Konvergenz – Grundlagen und Anwendung, Management und Design verschmelzen

Forschendes Lernen als Lehrkonzept - eine didaktische Methode mit hoher Effizienz im Lerning Outcome, die auch noch Spaß macht!

Forschendes Lernen als Lehrkonzept – eine didaktische Methode mit hoher Effizienz im Learning Outcome, die auch noch Spaß macht!

Forschendes Lehren und Lernen: Wofür steht das curriculare Konzept des „Forschenden Lernens“? Wie verläuft der Prozess der Wissensgenerierung? Und welche Qualität von studentischen Ergebnissen ist zu erwarten? Fragen, die sich beispielhaft klären lassen anhand des Moduls Designmanagement-Projekt 2 (Sg Design- und Projektmanagement, FH Südwestfalen) bei Prof. Dr. Ulrich Kern (mit Wiss. Ang. Julian Unzner B.A.). Hier wird nicht nur vorhandenes Wissen transferiert, sondern Studierende haben auch Teil am Prozess der Generierung neuen Wissens. Insofern ist das „Forschende Lernen“ eine aktivierende Methode, die Eigeninitiative und Reflexionsfähigkeit fördert. Entscheidend für das „Forschende Lernen“: Der Weg vom vorhandenen und zu vermittelndem Faktenwissen führt zum neuen Wissen durch einen breiten Lernkorridor, der die Kompetenzentwicklung der Studierenden zur Gestaltungskompetenz lenkt. Das Ganze hat eine Komplexität, die in der hybriden Struktur von Designmanagement-Projekten liegt. Zum Lernkorridor  gehören Unterrichtselemente wie regelmäßige Vorlesungen, die den relevanten fachlichen Stoff vermitteln (Grundlagenvermittlung), und ebenso Workshops, die mit Impulsvorträgen, Fallstudien und Gruppenarbeiten den Studierenden einen ersten konkreten Einstieg in die vielen Facetten der komplexen Thematik bieten (Projekttraining).

Kreativer Forschungskreislauf - Die Arbeitsprozesse in Projekten des Forschenden Lernens verlaufen sowohl sequentiell als auch chaotisch. Die Pakete werden sequentiell in der Lehre vermittelt und Chaotisch im Projekt praktiziert. Die Dokumentation nimmt dann wieder die sequentielle Struktur auf.

Kreativer Forschungskreislauf – Die Arbeitsprozesse in Projekten des Forschenden Lernens verlaufen sowohl sequentiell als auch chaotisch. Die Pakete werden sequentiell in der Lehre vermittelt und Chaotisch im Projekt praktiziert. Die Dokumentation nimmt dann wieder die sequentielle Struktur auf.

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