Programmatisches für Unternehmen: Managementsystem qualitativer Werttreiber

 

34+13 Statements zu Innovation und Design

Die beiden „Zahnräder“, Projekt- und Kreativmanagement, greifen nicht mecha-nistisch, sondern auf eine „fuzzy“ Art ineinander, die sowohl das Team als auch den Einzelnen beschleunigt und verstärkt. Aus Adrenalin wird Dopamin …

Die beiden „Zahnräder“, Projekt- und Kreativmanagement, greifen nicht mecha-nistisch, sondern auf eine „fuzzy“ Art ineinander, die sowohl das Team als auch den Einzelnen beschleunigt und verstärkt. Aus Adrenalin wird Dopamin …

In einem der ersten Berichte zur Kreativwirtschaft Deutschlands hieß es, dass Design ein gutes Beispiel dafür ist, wie aus Kreativität in Wirtschaftsprozessen Produktivität wird. Womit wir zum Begriff der Innovation kommen. Design ist Transmitter für (heute noch menschliche!) Kreativität und Innovation, die zum wirtschaftlichen Erfolg führt. Designer/innen gehen an Innovationsaufgaben mit einem holistischen Ansatz heran, der die Trennung zwischen betriebswirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Ökonomie überwindet. Gerade in unserer derzeitigen Gesellschaft ist dies von Vorteil, weil der Transformationsprozess dringend Innovationen braucht, die über das enge betriebswirtschaftliche Kalkül hinausgehen und auf gesellschaftliche Nachhaltigkeit zielen.

Im Rahmen meiner (Prof. Dr. Ulrich Kern) Lehre und Forschung zum Design- und Produktmanagement ist ein Output an Erkenntnissen entstanden, den ich wiederum in Vorlesungen und Seminare zum Thema Innovation eingearbeitet habe. Im Laufe der letzten Monate sind ergänzende Visualisierungen und Verbalisierungen entstanden. Grafiken und Texte sind in unregelmäßigen Abständen auf LinkedIn veröffentlicht worden und haben manche Diskussionen entfacht. Die meiste Aufmerksam hat hier der Post „Job Description“ mit rund 14.000 Clicks erlangt.

Den vollständigen Text finden Sie hier …

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Management – Erfolg mit Standbein und Spielbein

Wirtschaft im Umbruch befindet – von der dritten auf dem Weg in die vierte industrielle Revolution.Es geht nicht um Dynamisierung und komplexe Lernprozesse des Neuen. Mit Kreativität, Innovation(sfähigkeit) und Kommunikation kommen dynamisierende Faktoren ins Spiel, die sich schon immer ihre „künstlerische Freiheit“ genommen haben.

Wirtschaft im Umbruch – von der dritten auf dem Weg in die vierte industrielle Revolution. Es geht nicht um Dynamisierung und komplexe Lernprozesse des Neuen. Mit Kreativität, Innovation(sfähigkeit) und Kommunikation kommen dynamisierende Faktoren ins Spiel, die sich schon immer ihre „künstlerische Freiheit“ genommen haben.

Design vernetzt sich gegenwärtig zu neuen spannenden Wissensfeldern. Ein gutes Beispiel ist der Masterstudiengang „Medieninformatik“ der Westfälischen Hochschule, Fachbereich Informatik und Kommunikation. Die Einladung von Prof. Dr. Norbert Hammer, dort eine Gast-Vorlesung (SS 2016) zu halten, nahm Prof. Dr. Ulrich Kern (FH Südwestfalen) gerne an. Mit seinem Thema „Design als Führungsmodell für Unternehmensentwicklung“ referierte er im Modul Designmanagement des zweiten Mastersemesters. Hier stehen Themen des operativen und strategischen Designmanagements auf dem Lehrplan, ebenso die Designprojektplanung, das Design multimedialer Anwendungen und digitale Geschäftsmodelle. Das Thema der Gast-Vorlesung passte somit in den Kontext des Semesters. Anhand seines Modells der permanenten Unternehmensentwicklung durch Kreativität, Innovation und Kommunikation erläuterte Ulrich Kern aktuelle Entwicklungen einer Wirtschaft, in der sich viele Unternehmen gerade neu aufstellen.

Der vollständige Text findet sich hier …

 

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Permanenter Entwicklungsprozess des gesamten Unternehmens

Unternehmensentwicklung - KIK-Programm als Managementansatz

Mit dem Wandel zur Wissensgesellschaft und Ideenökonomie haben es Unternehmen heute mit veränderten Erfolgsfaktoren auf ihren Märkten zu tun. Ihre Kunden erwarten nicht nur hochentwickelte Produkte, sondern auch eine immaterielle Aura: Werte, Symbole, Bilder für Emotion und Identifikation, für Kommunikation und soziales Erlebnis. Das Management muss daher sein Produktivitätskonzept erweitern. Qualitative Werttreiber gehören dazu. Design spielt dabei eine wesentliche Rolle. Strategisch eingesetzt, wirkt es als Koevolutionsprinzip im Unternehmen. Es aktiviert die Beziehungen zwischen Produkt, Markt und Unternehmen mit dem Effekt verbesserter Wertschöpfung.

Designmanagement – Management des Designsystems und dessen Integration im Unternehmen. Es handelt sich um eine funktionelle und institutionelle Verortung und nutzt Design als Koevolutionsstruktur in sozio-technischen Systemen.

Designmanagement – Management des Designsystems und dessen Integration im Unternehmen. Es handelt sich um eine funktionelle und institutionelle Verortung und nutzt Design als Koevolutionsstruktur in sozio-technischen Systemen.

Modell für interdisziplinäre Theorie- und Methodenbildung
Das KIK-Programm beschreibt das Managementmodell, ebenso das Zusammenwirken der Instrumente und Effekte. Im Mittelpunkt stehen Kreativität, Innovation und Kommunikation als Werttreiber. Dauerhaft und systematisch in die unternehmerischen Prozesse eingebunden, vitalisieren die KIK-Faktoren das Leistungsniveau und intensivieren das Kundenerlebnis. Ein Permanenter EntwicklungsProzess (PEP) kommt in Gang – eine Dynamik, die dem Unternehmen Vorsprung auf seinen Märkten und Abstand zu seinen Wettbewerbern verschafft. Das KIK-Modell versteht sich als Beitrag für eine verbesserte Interaktion zwischen Vertretern des Design und der Wirtschaft im gemeinsamen Wertschöpfungsprozess. Im fachwissenschaftlichen Diskurs ist es ein Modell für interdisziplinäre Theorie- und Methodenbildung.

Mehr Infos in der Buchpublikation von Ulrich Kern: Design als integrierender Faktor der Unternehmensentwicklung. DUV 2000.

 

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