Portfolio: Planung und Inbetriebnahme einer Berufsakademie

 

Entwicklungsplanung mit strategischen Optionen für duale Studiengänge

Planung einer Wachstumsstrategie – Vorgehensweise der Projektstudie zur Expansionsplanung einer Berufsakademie. Welchen Bedarf könnte es in der Region geben? Wie stabil sind Prognosen? Und was meinen die Personalchefs der Unternehmen als künftige Arbeitgeber?

Planung einer Wachstumsstrategie – Vorgehensweise der Projektstudie zur Expansionsplanung einer Berufsakademie. Welchen Bedarf könnte es in der Region geben? Wie stabil sind Prognosen? Und was meinen die Personalchefs der Unternehmen als künftige Arbeitgeber?

Brüder Grimm-Berufsakademie: Mit Blick auf die dynamisch wachsende Querschnittbranche der Kreativwirtschaft war auszuloten, wo strategische Ansatzpunkte für die Entwicklung weiterer dualer Studiengänge liegen. Der Start mit ersten kreativwirtschaftlich orientierten Studiengängen war der Brüder-Grimm-Berufsakademie Hanau geglückt. Das Angebot sollte nun erweitert werden. Petra Kern begleitete den Entwicklungsprozess von Anfang an und wurde auch mit der Projektstudie für die Expansionsplanung beauftragt. In einem methodisch-systematischen Prozess arbeitete sie die kreativwirtschaftlichen Optionen heraus: Am Anfang stand die Analyse relevanter Ausbildungsberufe mit Designaffinität in Verbindung mit den korrespondierenden Studienfeldern. So wurden zunächst die Chancen neuer dualer Design-Studiengänge in quantitativer Entwicklung und qualitativer Profilierung sichtbar. Ebenfalls deutlich wurde das Potenzial für eine Positionierung und Differenzierung im Wettbewerb der Studienanbieter. Die neu gewonnenen Erkenntnisse waren die Basis für das Szenario alternativer Wachstumsmodelle der Berufsakademie und die Identifikation potenzieller Chancen und Risiken. Interviews mit repräsentativen Experten sicherten die Ergebnisse ab und konkretisierten die Befunde für die kreativwirtschaftliche Situation der Region. In einem abschließenden Workshop wurden die Ergebnisse der Projektstudie bewertet und die Handlungsempfehlung für die Entscheidergremien ausgearbeitet.

Link Website „Brüder Grimm-Berufsakademie“ Hanau

 

Trennlinie_Seiten

 

Hochschulmarketing mit kreativer Kommunikation erzeugt nachhaltiges Image

BGBA-Newsletter: Kreative Kommunikation stärkt innovatives Image (Brüder-Grimm-Berufsakademie, Hanau), Petra Kern

BGBA-Newsletter: Kreative Kommunikation stärkt innovatives Image (Brüder-Grimm-Berufsakademie, Hanau), Petra Kern

Brüder Grimm-Berufsakademie: Wer mit einem neuen Produkt – hier ein in dieser Form einmaliges duales Studienangebot – schnell seine relevante Zielgruppe erreichen will, muss sich etwas einfallen lassen. Die Marketingstrategie der Berufsakademie in Hanau hebt sich daher ab von dem üblichen Auftreten im tertiären Sektor. Sie setzt auf aktive Ansprache, auf offensive Kommunikation, auf kreative Vermittlung der wissensorientierten Inhalte. So sieht es Petra Kern, die in der Akademieleitung das Hochschulmarketing der Brüder-Grimm-Berufsakademie verantwortet hat. Natürlich ist die Website grundlegende Basis für die selbstorganisierte Information der Zielgruppe. Als aktivierendes Instrument wirkt darüber hinaus der Newsletter. Hiermit bringt sich die Berufsakademie regelmäßig in Erinnerung und holt Interessierte direkt auf ihre Website. Neben dieser empfängerorientierten Logistik geht es aber auch um die Konzept-Kompetenz in der Kommunikation der Berufsakademie. „Der innovative Anspruch des Produkts hat sein Pendant in der kreativen Qualität der Kommunikation“, so Petra Kern über die Marketingstrategie. Und weiter: „Wir überlassen die Positionierung  der BGBA im Markt nicht dem Zufall!“

Alle drei Monate an einen ständig wachsenden Verteiler
Der Newsletter wurde alle drei Monate an einen ständig wachsenden Verteiler per E-Mail verschickt. Eine der Komponenten des Redaktionskonzepts ist die Rubrik „Menschen in der BGBA“. Die Personalisierung zeigt die menschliche Seite, die hinter der institutionellen Kompetenz steht. In der Rubrik „Dual“ wird die intensive Vernetzung von Praxis- und Theoriephasen beispielhaft erläutert. Das „aktuelle Stichwort“ verweist auf die Relevanz curricularer Inhalte für die Berufsorientierung. Mit „Kalender“ und „Tipps“ wurden immer wieder Studieninteressierte aktuell informiert. Wichtig auch das Stichwort „Kreativwirtschaft“, das die besonderen Chancen und spannenden Aufgaben für Kreative im Marktkontext beschreibt.

Download bgba_newsletter_06-2014
Download bgba_newsletter_01-2014
Download bgba_newsletter_02-2013
Download bgba_newsletter_03-2013
Download bgba_newsletter_10-2013
Download bgba_newsletter_12-2012

Link Website „Von der Gründungsidee zur Profilierung – 12 Monate in 12 Beispielen“ _  BGBA, Hanau 2013

 

Trennlinie_Seiten

 

Konzeptionsplanung und Umsetzung eines Newcomers im tertiären Bildungssektor

Duales Studium - Wie plant man einen dualen Studiengang für eine Berufsakademie? Und was muss man alles wissen, um durch die Akkreditieren zu kommen und rechtzeitig am Start zu sein?

Duales Studium – Wie plant man einen dualen Studiengang für eine Berufsakademie? Und was muss man alles wissen, um durch die Akkreditieren zu kommen und rechtzeitig am Start zu sein?

Brüder Grimm-Berufsakademie: Kompetenzen für doppelte Kompetenzen: eine spezielle Herausforderung! Duale Studiengänge im Design waren zu entwickeln und zum Laufen zu bringen. Mit allem was dazu gehörte – Aufbauplanung mit Studienkonzepten, Unterstützung der Akkreditierung der Studiengänge, Evaluation der neu gegründeten Berufsakademie, Installation Lehrbetrieb mit Gremienstruktur und Marketing-Kommunikation für den Newcomer auf dem Studienmarkt.

Der Auftraggeber: Hessens jüngste Berufsakademie, die Brüder-Grimm-Berufsakademie Hanau (BGBA). Die Zeitachse: Extrem kurz! Die Bilanz: Ein erfolgreiches Projekt, das nach dem erfolgreichen Start jetzt in die Phase der Stabilisierung und Weiterentwicklung der Berufsakademie übergeht. Der Auftragnehmer: Büro Kern (Petra Kern).

Einzigartiges Doppel der Kompetenzen
Die Stadt Hanau schließt damit an ihre tradierte Gestaltungskompetenz an und überführt sie in ein Zukunftsmodell. Dieses macht fit für anspruchsvolle Jobs in der wachsenden Kreativwirtschaft. Dabei ist die Verbindung von Studiengängen mit gestalterisch-handwerklichen Ausbildungsberufen im Design einzigartig. Konsequente Ausrichtung auf den Berufsmarkt und die hohe Entwicklungsdynamik der Kreativwirtschaft sind Eckpunkte der Bachelor-Studiengänge in Designmanagement und Produktgestaltung. Kennzeichen der Curricula ist die methodische Entwicklung von Kreativität als Voraussetzung für Innovation, ebenso ein breites Wissensportfolio. Es umfasst neben Gestaltung und Ästhetik auch Kompetenzen aus Wirtschaft und Organisation, aus Gesellschaft und Kultur. Die Kombination mit den Ausbildungsberufen ergibt ein einzigartiges Doppel der Kompetenzen.

Reibungslose Akkreditierung in kürzester Zeit
Ihre erste Bestätigung erhielten die Studienkonzepte durch die reibungslose Akkreditierung in kürzester Zeit. Aber noch entscheidender war der Zuspruch des Marktes. Der Lehrbetrieb wurde kurzfristig aufgenommen, das Profil der neu gegründeten Berufsakademie breit kommuniziert. Inzwischen startet das zweite Studienjahr mit vollen Klassen. Der Newcomer hat sich auf dem Studienmarkt erfolgreich platziert.

Download Flyer „Brüder Grimm-Berufsakademie: das Plus für Ihre Karriere“ _ Hanau 2012

Download Presse „Hanau ist Hochschulstandort“_Hanauer Anzeiger 19-6-2012

Download Presse „Der Reiz des Neuaufbaus“_Frankfurter Rundschau 19-9-2012

Download Presse „Kreative Köpfe brauchen frischen Wind“_Hanauer Anzeiger 14-3-2013

Download Presse „Doppelspitze für Akademie“_Frankfurter Rundschau 5-7-2013

 

Trennlinie_Seiten

 

Belobigung vom Wissenschaftsrat für Konzeption

Empfehlungen zur Entwicklung des dualen Studiums

Belobigung – Im Positionspapier des Wissenschaftsrats wird die BGBA Hanau als „erfolgreiches Beispiel“ für die Ausweitung des Fächerspektrums auf den Bereich der Kreativwirtschaft erwähnt.

Brüder Grimm-Berufsakademie: Der Kurs der Brüder-Grimm-Berufsakademie Hanau (BGBA) in der Kreativwirtschaft wurde jetzt vom Wissenschaftsrat in dessen jüngster Publikation zum Thema „Duales Studieren“ lobend erwähnt. Dies ist eine besondere Auszeichnung. Die BGBA nahm dies zum Anlass, in einer Pressemitteilung darüber zu berichten. Regionale Medien, wie der Hanauer Anzeiger, griffen das Thema auf (s. Presseartikel).

„Ritterschlag“ von wissenschaftspolitischer Seite
Der Wissenschaftsrat, Berater der Bundesregierung und der Landesregierungen, erwähnt die BGBA als „erfolgreiches Beispiel“ für die Ausweitung des Fächerspektrums dualer Studiengänge – konkret im Bereich der Kreativwirtschaft. Geschäftsführung und Akademieleitung der BGBA sind hocherfreut. Handelt es sich doch fast um einen „Ritterschlag“ von wissenschaftspolitischer Seite. Besonders erfreut sind auch Prof. Dr. Ulrich Kern und Petra Kern, die beide an der Studiengangs-Entwicklung und dem Aufbau von Hessens jüngster Berufsakademie maßgeblich beteiligt waren.

Download Presse „Wissenschaftsrat lobt Berufsakademie“ _  Hanauer Anzeiger 14-11-2013

 

Trennlinie_Seiten

 

Bildungsexperten bestätigen innovatives Konzept

Dynamisches Wachstum bei dualem Studium hält an: "AusbildungPlus"- Bilanz 2013

Dynamisches Wachstum bei dualem Studium hält an: „AusbildungPlus“- Bilanz 2013

Brüder Grimm-Berufsakademie: Die Berufsakademie genießt jetzt sogar bundesweite Anerkennung. Erst im letzten Oktober kam das Lob vom Wissenschaftsrat für die kreativwirtschaftliche Ausrichtung. Sie stellt im Angebot dualer Studiengänge ein Novum dar. Jetzt würdigte auch das Bundesinstitut für Berufliche Bildung (BIBB) das innovative Konzept. In dessen Jahresbericht 2013 „AusbildungPlus – In Zahlen, Trends und Analysen“ wird Hessens jüngste Berufsakademie mit ihrem dualen Studienangebot im Design prominent vorgestellt.

Klares „Ja“ zur kreativwirtschaftlichen Ausrichtung
Während die Mehrzahl der dualen Studiengänge traditionell zu Wirtschaft, Ingenieurwissenschaften und Informatik gehören, schlägt das BGBA-Angebot ein neues Kapitel auf. „Diversität“ sagen die Bildungsforscher des BIBB dazu und meinen die „wünschenswerte“ Ausweitung dualer Studiengänge auf weitere Berufsfelder wie die kreative Branche.

BGBA-Curriculum als neuartiges Modell
Die Experten des Bundes, die duale Berufsausbildung und duales Studieren erforschen, heben ausdrücklich das BGBA-Curriculum hervor. Es „sieht das Fach Design im Gegensatz zum klassischen Studium nicht nur als sinnlichen Wert in Gestaltung und Ästhetik, sondern auch als ökonomische Erfolgsgröße in Wirtschaft und Organisation und intellektuellen Faktor in Konzept und Entwurf“. Gerade diese querschnittliche Verbindung ist für die BGBA-Verantwortlichen ein zentraler Punkt Ist doch ihr Ziel, kreative Problemlöser mit übergreifender Kompetenz für komplexe Aufgaben des Marktes auszubilden. Die BIBB-Studie, die im Auftrag des Bundeministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) entstand, ist daher eine wichtige Bestätigung des Hanauer Konzepts.

BGBA Hanau kurz und bündig
Die Brüder-Grimm-Berufsakademie Hanau wurde 2010 gegründet. Ihr duales Studienangebot im Design ist einmalig in Deutschland. Es verknüpft gestalterische Berufsausbildungen mit einem Studium und führt in sieben Semestern zum Bachelor of Arts. Mitte August 2013 startete der zweite Jahrgang mit vollen Klassen in den dualen Studiengängen Produktgestaltung und Designmanagement. Die Berufsakademie und ihr Angebot sind staatlich anerkannt. Hauptträger ist die Stadt Hanau als Mehrheitsgesellschafter. Die Entwicklung und Einrichtung der Studiengänge wurden gefördert aus Mitteln des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung und der Europäischen Union – Europäischer Sozialfonds.

Petra Kern war vom 1. Juli 2013 bis 30. Juni 2014 in der BGBA-Akademieleitung tätig. Prof. Dr. Ulrich Kern war Gründungsakademieleiter. Von beiden stammen das Konzept und das Curriculum der BGBA-Studiengänge Designmanagement und Produktgestaltung.

Link Pressemitteilung „Dynamisches Wachstum bei dualen Studiengängen hält an“ _ BIBB 2014

 

Trennlinie_Seiten

 

Planung eines Curriculums für die dualen Studiengänge „Produktgestaltung“ und „Designmanagement“ einer neuen Berufsakademie

Studiengangsentwicklung - Neben der Definition der Kompetenzen für die zu vermittelnde Berufsbefähigung spielen die inhaltlichen Diskussionen zum Curriculum die wesentliche Rolle. Bewährt hat sich hier für die dualen Studiengänge eine 3-Komponenten-Struktur (siehe Grafik).

Studiengangsentwicklung – Neben der Definition der Kompetenzen für die zu vermittelnde Berufsbefähigung spielen die inhaltlichen Diskussionen zum Curriculum die wesentliche Rolle. Bewährt hat sich hier für die dualen Studiengänge eine 3-Komponenten-Struktur (siehe Grafik).

Brüder Grimm-Berufsakademie: Berufsbefähigung ist ein wichtiges Stichwort, wenn es um den curricularen Zuschnitt aktueller Studiengänge geht. Das Bologna-Kriterium der so genannten Employability prüft die beruflichen Einstiegs- und Entwicklungschancen künftiger Absolventen. Für Design-Studiengänge stellt sich daher die Aufgabe, die Berufsrealität der Kreativwirtschaft zu analysieren und curricular zu integrieren. Zeichnet sich doch hier in den letzten Jahren das Bild eines dynamisch wachsenden Wirtschaftssektors mit eigenen Gesetzmäßigkeiten ab. Typische Phänomene sind die kleinteilige Struktur der Unternehmen, der hohe Innovationsgrad kreativer Leistungen, aber auch die Vielzahl von Existenzgründungen bei gleichzeitiger Instabilität von Einkommen und Marktchancen.

“Zukunft gestalten? Design studieren!” Plakat der Brüder Grimm Berufsakademie Hanau

“Zukunft gestalten? Design studieren!” Plakat der Brüder Grimm Berufsakademie in Hanau zur Information und Akquisition von Studieninteressierte

Im Kontext der Kreativwirtschaft entwickelt
Die Entwicklung neuer Design-Studiengänge bietet die Chance einer kreativwirtschaftlichen Ausrichtung von Anfang an. Als gutes Beispiel sind die beiden dualen Studiengänge „Designmanagement“ und „Produktgestaltung“ der Brüder-Grimm-Berufsakademie Hanau zu nennen. Deren curriculare Entwicklung übernahmen Prof. Dr. Ulrich Kern und Petra Kern. Der Kontext der Kreativwirtschaft blieb dabei stets im Blick (s. Downloads „Die Ökonomie des Schönen“ und „Das Faszinosum der Ästhetik“). So umfassen die Curricula nicht nur die tradierten gestalterisch-entwerferischen Angebote, sondern bieten auch Kompetenzentwicklung für die künftigen Karrieren in der Kreativwirtschaft, z.B. mit Modulen wie Business Plan, Start up-Projekt, Wettbewerbsstrategien, Marketing und PR. Aber auch bestehende Design-Studiengänge gehen vermehrt die Aufgabe an, ihre Lehrinhalte auf die Anforderungen der Kreativwirtschaft auszurichten.

Download Vortragsfolien Designmanagement „Die Ökonomie des Schönen“ _ Ulrich Kern

Download Vortragsfolien Produktgestaltung „Das Faszinosum der Ästhetik“ _ Ulrich Kern

 

Trennlinie_Seiten