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Produktdesign – Mitdenkend, logisch, intuitiv, persönlich

„Außen hui, innen….auch“ - Interview von Ann-Kristin Dill (Unternehmertum Südwestfalen, Au-gust 2016) mit Prof. Dr. Ulrich Kern zum Produktdesign als Erfolgsfaktor für Wirtschaft und Technik

„Außen hui, innen….auch“ – Interview von Ann-Kristin Dill (Unternehmertum Südwestfalen, August 2016) mit Prof. Dr. Ulrich Kern zum Produktdesign als Erfolgsfaktor für Wirtschaft und Technik

Interview in „Unternehmertum Südwestfalen“, August 2016: Design hat mit Sinn zu tun, mit Logik, Effizienz, Ergonomie, Benutzerfreundlichkeit … Und genauso hat Design mit Faszination zu tun, mit Intuition, Emotion, Ästhetik und Attraktivität. Beide Seiten werden leider oft gegeneinander ausgespielt. Nur gut, dass der Nutzen von Produkt- und Industriedesign immer wieder zum Thema gemacht wird. So geschehen im Magazin „Unternehmertum Südwestfalen“ (Text: Ann-Kristin Dill). Experten aus Unternehmen und Wissenschaft wurden aktuell zum „Produktdesign als Erfolgsfaktor“ befragt. Prof. Dr. Ulrich Kern stand ebenfalls Rede und Antwort. Die Quintessenz der verschiedenen Sichten und Statements ist eindeutig: Design ist heute so einflussreich wie noch nie – als Auszeichnungsmerkmal und Markenqualität für Nutzer. Gleichzeitig bedeutet ein strategisch gemanagtes Design für Unternehmen ein Zugewinn an Effizienz und vor allem sichtbare Wettbewerbsvorteile am Markt. Doch bei aller Einstimmigkeit der Experten weist der Artikel mit Recht auf ein großes „Aber“ hin: Design mit seinen vielfachen Nutzenpotenzialen wird von vielen Unternehmen noch nicht wahrgenommen. Die Gleichsetzung von Design mit „teuer“ und „überflüssig“ ist noch immer in vielen Köpfen. Daher ist Designmanagement im Studium besonders wichtig, so die Erfahrung von Prof. Kern. Studierende, die gelernt haben, die „Welten“ aus Technik, Design und Wirtschaft zu einer Welt zu verbinden, multiplizieren und kommunizieren den Nutzen dieses Ansatzes in die Unternehmen. Beispielhaft ist hier der Sg „Design- und Projektmanagement“ der FH Südwestfalen in Soest. Hier wird schon zu Beginn des Studiums die Fähigkeit des „Complex Problem Solving“ mit der Kompetenz der Kreativität verbunden. Design ist nicht nur Formgestaltung, sondern vor allem Innovation und Kommunikation. Und so verwundert es nicht, dass entsprechend ausgebildete Designer/innen heute mehr von Markt und Management verstehen als manche Ingenieure (trotz deren guter Ausbildung!). In Soest weiß man, dass Produkte kommunizieren, müssen sie sich doch selbst erklären und sympathisch sein. Und die Innovation liegt nicht nur im „höher, schneller, weiter“, sondern in der Intuitivität des Mensch-Maschine-Systems. Das reicht soweit, dass künftige „Design-Roboter“ mitdenkend und empathisch sein werden. Gutes und erfolgreiches Produktdesign (als kognitives System) ist daher für Prof. Dr. Ulrich Kern selbsterklärend, fehlertolerant, persönlich, intuitiv, aber auch empathisch, sowie mitdenkend und verständnisvoll. Das „Internet der Dinge“ wird genau diese Qualitäten brauchen. Aber vielleicht ist das schon bald Thema eines neuen Artikels über den Nutzen des Designs …

Download Presse „Außen hui, innen hui“ _ Unternehmertun Südwestfalen, August 2016

Download Interview „Design – Form follows Function!?“ von Ann-Kristin Dill mit Prof. Dr. Ulrich Kern (Vollständiger Text)

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„Zwischen Glaube und Geschäft – Was Kirchen von Apple lernen können“ - Interview von Jan-Philip Borchert (B_Local, 24-3-2016) mit Prof. Dr. Ulrich Kern zum Markenkult und seine Bedeu-tung für den Menschen

„Zwischen Glaube und Geschäft – Was Kirchen von Apple lernen können“ – Interview von Jan-Philip Borchert (B_Local, 24-3-2016) mit Prof. Dr. Ulrich Kern zum Markenkult und seine Bedeutung für den Menschen

Marken-Kult – Glaube als Strategie

Interview in „B_Local“, 24-3-2016: Wenn man Hochschullehrer für ein Fachgebiet ist, das sich mit den „weichen“ Faktoren der Unternehmensführung befasst, weiß man, dass Glauben ein wesentliches Managementprinzip ist. Man muss an seine Mitarbeiter genauso wie an sich glauben, man muss an die Vision des eigenen Unternehmens glauben genauso wie an die Entschlossenheit der Wettbewerber. Und man muss glauben, dass Zukunft kein sich unabhängig von einem selbst entwickelndes Fatum ist. Eine der Möglichkeiten für ein Unternehmen und sein Management Zukunft für sich zu beeinflussen, ist das Konstrukt der Marke. Bildet es doch den Vertrauens-Vorschuss beim Kunden, was letztlich das Band zwischen Angebot und Nachfrage verknotet. Deswegen ist es für das Management und seine Strategie gleichermaßen wichtig, eine Marke im Markt darzustellen. Was dabei häufig vergessen wurde, ist, dass es mit dieser Form der Management-„Mode“ noch lange nicht getan ist. Es muss zur Mission der gesamten Mannschaft des Unternehmens werden, sozusagen zum genetischen Code generieren. Das lässt sich nicht von der Kanzel herunter verordnen, sondern muss gemeinsam geträumt, gedacht, gelebt und geliebt werden. Alles andere ist nur aufgesetzt und wird schnell vom Markt durchschaut. Ergebnis ist, dass sich die Menschen anderen Marken zuwenden. Ein Problem, das nicht nur Unternehmen, sondern auch Organisationen wie die Kirche haben. Was kann die Kirche vom Konstrukt „Marke“ lernen? Das war Gegenstand eines Interviews von Jan-Philip Borchert mit Prof. Dr. Ulrich Kern. Veröffentlicht wurden die Aussagen unter der Überschrift „Zwischen Glaube und Geschäft“ am 24. März 2016 in der Zeitung B_Local. Diese Zeitung ist ein Projekt der Axel-Springer-Akademie und wird von Studierenden produziert. Für 80 Cent ist die Zeitung in Berlin zu kaufen. Wenig Geld für neue Grenz-Erfahrungen mit dem Glauben – so lautet nämlich das Schwerpunkt-Thema dieser Ausgabe.

Download Interview „Zwischen Glaube und Geschäft“ _ B_Local 24-3-2016

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„Der langsame Abschied vom Jugendwahn“ – Interview von Tim Gelewski (Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung, 19-3-2016) mit Prof. Dr. Ulrich Kern zum demografischen Wandel und seinen technologischen Optionen

„Der langsame Abschied vom Jugendwahn“ – Interview von Tim Gelewski (Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung, 19-3-2016) mit Prof. Dr. Ulrich Kern zum demografischen Wandel und seinen technologischen Optionen

Universal Design – Gestaltung im demografischen Wandel

Interview in „Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung“, 19-3-2016: Man muss kein ausgewiesener Wissenschaftstheoretiker sein und auch nicht die „hohe Kunst des Kaffeesatz-Lesens“ beherrschen, um zu verstehen, dass die Gestaltung der Zukunft von der Fähigkeit des Menschen im Umgang mit Wissen abhängt. Für die Designwissenschaften sind die drei Formen des Wissens prägend: Das explizite (begriffliche) Wissen benennt und bezeichnet, das implizite (Handlungs-)Wissen bearbeitet und behandelt und das bildliche (Anschauungs- und Vorhersage-)Wissen erkennt und erahnt die Welt, in der wir leben. Selbstverständlich ist das nicht objektiv, sonst gäbe es ja auch keine alternativen Lösungswege und Meinungen darüber. Womit wir auch schon im Zentrum des Designs wären – Design antizipiert wissenschaftlich-künstlerische Optionen. Und die jeweiligen Protagonisten können ihren Schwerpunkt in der Kultur oder (wie hier in der Technologie) unserer Gesellschaft setzen. Im Interview „Der langsame Abschied vom Jugendwahn“ von Tim Gelewski (IKZ) mit Ulrich Kern geht es um den demografischen Wandel in unserer Gesellschaft und welche Optionen sich mit Universal Design durch neue Technologien oder auch durch neue Organisationsansätze als sinnvoll und machbar erweisen könnten. Design als eine Wissenschaft mit Gestaltungswillen ist hier als Agent Provocateur – Science & Fiction – zu verstehen, der durch Kommunikation den Diskurs zur Zukunft initiieren und vorantreiben will. Und ob sich die Zukunft dann genau so entwickelt, wird die Zukunft zeigen… Wichtig ist, dass wir selbst durch die Auseinandersetzung mit den erkennbaren Optionen mögliche Zukünfte gestalten, um dem Wort „Alternativlos“ erst gar keine Chance zu geben!

Download Interview „Der langsame Abschied vom Jugendwahn“ _ Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung _19-3-2016

Link Website IKZ mit Interview

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Soester-AnzeigerProduktgestaltung – Fokus Gender Design

Wissenschaftsmarketing: Man nehme 25 begeisterungsfähige Studierende, mache daraus 12 ehrgeizige Teams und gebe ihnen ein gesellschafts- und wirtschaftsrelevantes Problem zu lösen. Man „füttert“ sie regelmäßig mit fachlichem Input und coacht die Studierenden auf ihre Höchstleistung. Dann kann man als Lehrender fast sicher sein, dass am Ende vorzeigbare Problemlösungen mit „Bildqualität“ und „Nachrichtenwert“ herauskommen. Was man dann aber auch noch braucht, ist professionelles Können und Handwerkszeug, um ein solches Projekt an das Licht der Öffentlichkeit zu bringen. So geschehen im Modul „Produktgestaltung“ (Prof. Dr. Ulrich Kern) des Studiengangs Design- und Projektmanagement der FH Südwestfalen. Die Abschlusspräsentation fand unter den Augen der Kulturredakteurin Bettina Boronowsky und des Pressefotografen Peter Dahm statt und ihren Niederschlag in einer ausführlichen Berichterstattung.

Download Presse „Markantes für Männer, Feines für Frauen“ _ Soester Anzeiger 23-1-2016

Link Website Bericht im Soester Anzeiger

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Biomemo – deutsch-deutsche Design-Beziehungen

Design-Ausstellung: Vorausdenken für den Menschen, 1984

Design-Ausstellung mit politischer Dimension: Vorausdenken für den Menschen, 1984

Interview in „Bauhaus 6 Die Zeitschrift der Stiftung Bauhaus Dessau“, Januar 2014: Am 4. Dezember 1984 wurde in der Tagesschau der ARD über ein Projekt des Rats für Formgebung berichtet, das in der Bundesrepublik auf ein breites Medien-Interesse stieß und im damaligen Ost-Berlin der DDR über 70.000 Besucher anzog: Die Ausstellung „Design: Vorausdenken für den Menschen“. Unter der Überschrift „Der Toaster im Systemwettstreit“ erinnert die Zeitschrift des Bauhauses Dessau genau 30 Jahre später an dieses denkwürdige Ereignis der Design-Politik. Im Interview stellt Prof. Dr. Ulrich Kern, damals beim Rat für Formgebung, den gesellschaftlichen Kontext dar. Die Ausstellung hatte das Ziel, den Menschen in der damaligen DDR ein lebendiges und anschauliches Bild der Gestaltung von Produkten zu vermitteln. Auf keinen Fall sollte die Ausstellung eine aufdringliche Demonstration westlicher Warenvielfalt und hohen Lebensstandards sein. Das Interview führte Ingolf Kern von der Redaktionsleitung der Zeitschrift.

Download Interview „Der Toaster im Systemwettstreit“ _ Bauhaus 6-1-2014

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Prof. Dr. Ulrich Kern, 2013

Prof. Dr. Ulrich Kern, 2013

Teamwork – Spinner, Techniker, Wasserträger und Diplomaten

Interview in „Markt und Mittelstand“, 7.1.2014: Unter der Überschrift „Ein Team ist kein Kuschelzoo“ beschreibt Prof. Dr. Ulrich Kern, was ein gutes Team in einem Unternehmen auszeichnet. In dem von Katrin Schmermund geführten Interview wird auch die personelle Zusammensetzung von Teams dargestellt. Jedes Team brauche einen „Spinner“ und einen „Wasserträger“, aber auch einen „Techniker“ und einen „Diplomaten“. So ist es nicht der „Harmoniefaktor“, sondern die Reibung, die durch unterschiedliche Charaktere, den Erfolg von Teams erst ermöglicht. Und weil Effizienz und Effektivität auch Kraft kosten, sollten Teams auch entsprechende Regenerationsphasen bekommen. In den Unternehmen werden immer noch viel zu oft Arbeitsgruppen mit Teams verwechselt. Während die einen eher arbeitsteilig organisiert sind, pushen sich gute Teams miteinander hoch. Beispiele hierfür finden sich in der Kreativwirtschaft zu genüge.

Link Interview „Ein Team ist kein Kuschelzoo“ _ Markt und Mittelstand 7-1-2014