Regionalprodukte: Hi-Land – Vom Markt-Produkt zum Marken-Profil

 

Produkte aus regionalem Anbau - immer mehr Kunden wollen Gemüse und Obst aus ihrem Umfeld. Aber diese Produkte müssen sich auch in der Vermarktung den großen Konzernen anpassen...

Produkte aus regionalem Anbau – immer mehr Kunden wollen Gemüse und Obst aus ihrem Umfeld. Aber diese Produkte müssen sich auch in der Vermarktung den großen Konzernen anpassen…

Hi-Land - Vom Markt-Produkt zum Marken-Profil

„Hi-Land – Vom Markt-Produkt zum Marken-Profil“
Projektbericht einer seminar-übergreifenden Kooperation der HAWK Hildesheim, 2010

Veröffentlichung: Ein konkretes Ziel für einen realen Kunden stand bei diesem Projekt im Vordergrund: Für den regionalen Vermarkter von landwirtschaftlichen Produkten – Hi-Land – waren Designlösungen zu entwickeln, die mehr Profil und Attraktivität für Kunden versprachen. Bearbeitet wurde die Aufgabe in Kooperation von vier Lehrgebieten:der Fakultät Gestaltung der HAWK Hildesheim Neben Projektentwicklung (Prof. Dr. Ulrich Kern) waren dies Verpackungsdesign (Prof. Nicole Simon), Zeichnen und Darstellen (Prof. Marion Lidolt) sowie Illustration und freie Grafik (LfbA Paul Kunofski). Jeder Kurs setzte andere Schwerpunkte, arbeitete mit anderen Methoden und Techniken. Aber alle folgten einem Ziel: Wege aufzeigen vom Markt-Produkt zum Marken-Profil.

Kreative (Nachwuchs-)Manager/innen am Werk
Bei Prof. Dr. Ulrich Kern stand die Vernetzung von Kreativität und Gestaltung mit Markt und Unternehmen im Vordergrund. An seinem Seminar „Projektentwicklung“ nahmen insgesamt 18 GestalterInnen teil. Es bildeten sich drei Gestaltungsteams, die ihre konkreten Aufgaben aus dem Briefing selbst entwickelten. So beschäftigte sich ein Team mit ökologischen Geschäftsmodellen zur Co2-Reduzierung und zur Erhöhung des Obst-Konsums. Ein anderes Team setzte auf Guerilla Marketing und entwickelte eine radikal-emotionale Kampagne. Suizid-gefährdete Eier, Obst und Gemüse kamen in einer Kommunikationsstrategie schockartig zur Geltung – ein Mahnmal gegen globale Lebensmittel und zugleich Werbung für die regionalen Produkte der Marke „Hi-Land“. Eine weitere Gruppe beschäftigte sich mit Werbung und Markenkommunikation. Ergebnis waren eine Plakataktion und Online-Tools für neue Vertriebswege. Ein viertes Team schließlich koordinierte die Arbeiten in den vier Kursen des Kooperationsprojektes und sorgte für Kommunikation nach innen und außen. Dank der Leistung des Projektmanagement-Teams arbeiteten die Beteiligten Hand in Hand, wurden Termine gehalten und Ergebnisse vernetzt. Newsletter als Medium der internen Information entstanden, eine große Ausstellung mit begleitender Pressearbeit wurde auf die Beine gestellt, schließlich auch ein Katalog konzipiert und veröffentlicht, in dem die Studierenden ihr Werk präsentierten.

Projektkommunikation - Alle drei Wochen brachte das Management-Team ("A-Team") einen Newsletter zum Projekt heraus. Die redaktionellen Beiträge stellten die Protagonisten und die Inhalte ihrer Module vor. Das sorgte für Motivation bei allen Projektbeteiligten und schuf gleichzeitig auch Transparenz im Designprozess.

Projektkommunikation – Alle drei Wochen brachte das Management-Team („A-Team“) einen Newsletter zum Projekt heraus. Die redaktionellen Beiträge stellten die Protagonisten und die Inhalte ihrer Module vor. Das sorgte für Motivation bei allen Projektbeteiligten und schuf gleichzeitig auch Transparenz im Designprozess.

Vom Experiment zum Erfolg
Mit diesem integrativen Projekt erfuhren die Studierenden ganz unmittelbar, wie ihr gestalterisches Können für eine konkrete unternehmerische Aufgabe von Nutzen ist. Sie lernten so die Bedeutung von Kunden und Markt, die Notwendigkeit der kreativen Zusammenarbeit und auch die „echten“ Bedingungen der gestalterischen Praxis kennen. Sie schnupperten in ihrem Studienprojekt Praxisluft und begeisterten ihren Kunden: Die Vertreter von Hi-Land waren beeindruckt von der Fülle kreativer Ideen und Denkanstöße.

Download Projektbericht „Hi-Land – Vom Markt-Produkt zum Marken-Profil“ HAWK Hildesheim, 2010

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