Briefings als Instrument im Management für ein Consumer-Product

 

Briefing für Designprojekte und Innovationsvorhaben - In einem Dokument, welches die wesentlichen Eckpunkte eines Entwicklungsthemas beinhalten soll, müssen sowohl die "Buchhalter" als auch die "Himmelsstürmer" im Unternehmen zu Wort kommen. Jedes Briefing sollte also die technisch-praktischen Leistungsmerkmale, als auch die imaginativ-infizierenden Erfolgsziele beschreiben und bewerten.

Briefing für Designprojekte und Innovationsvorhaben – In einem Dokument, welches die wesentlichen Eckpunkte eines Entwicklungsthemas beinhalten soll, müssen sowohl die „Buchhalter“ als auch die „Himmelsstürmer“ im Unternehmen zu Wort kommen. Jedes Briefing sollte also die technisch-praktischen Leistungsmerkmale, als auch die imaginativ-infizierenden Erfolgsziele beschreiben und bewerten.

Vom Strategieziel zur operativen Planung: Die Koordination der internen Kräfte ist Schlüssel zur effizienten Prozess-Steuerung. Kooperation an den Schnittstellen zum Markt bedeutet Kunden-Integration. Und ästhetische Vernetzung im Umfeld ist Basis einer authentischen Design-Kultur. Briefen ist zum großen Teil Kommunizieren – Koordinieren, Kooperieren und Vernetzen!

Vom Strategieziel zur operativen Planung: Die Koordination der internen Kräfte ist Schlüssel zur effizienten Prozess-Steuerung. Kooperation an den Schnittstellen zum Markt bedeutet Kunden-Integration. Und ästhetische Vernetzung im Umfeld ist Basis einer authentischen Design-Kultur.
Briefen ist zum großen Teil Kommunizieren – Koordinieren, Kooperieren und Vernetzen!

Berufungsvortrag startet mit Quiz…
Vortrag: Das Thema war vorgegeben, die Interpretation dem Kandidaten überlassen. Es ging um die Probevorlesung im Rahmen des Berufungsverfahrens für die Professur Design und Produktmanagement an der FH Südwestfalen in 2011. Das Thema lautete: „Erstellung eines Briefings als zentrales Instrument im Managementzyklus für ein Consumer-Product“. Prof. Dr. Ulrich Kern hatte sich auf diese Professur im Studiengang Design- und Projektmanagement beworben, wurde eingeladen und referierte seine Sicht der Thematik, gegliedert in sechs Teile. Als Warming-up gab es zunächst ein Quiz zu den wichtigsten Verständnisweisen von Briefing. Auch komische Aspekte gehörten dazu – die Zuhörer amüsierte es. Aus Spaß wurde Ernst, und der wurde im zweiten Teil in Form von Lernzielen dem Auditorium präsentiert. Im dritten Teil des Vortrags stellte der Referent seine eigene Position zum Design und Produktmanagement dar. Dabei wurden die persönlichen Erkenntnisse aus dem eigenen Berufsleben wissenschaftlich untermauert.

Ergebnisoffene Design-Prozesse für disruptive Innovationen
Hierzu gehörte im vierten Teil ein Beispiel aus der Vergangenheit – Lernen aus der Design-Geschichte! Die Erkenntnisse wurden in Handlungswissen für die berufliche Gegenwart aktualisiert und transferiert – Teil fünf des Vortrags. Wie sich von der Geschichte über die Gegenwart bis in die Zukunft der Erkenntnisstrang fortsetzt und Anforderungen an Briefings neu formuliert, behandelte der sechste Teil des Vortrags. Ging es in der Vergangenheit um inkrementelle Verbesserungen, braucht die Zukunft ergebnisoffene Design-Prozesse, um vermehrt den Weg für disruptive Innovationen frei zu machen. Die hierfür erforderlichen curricularen Ansätze vermittelte der Referent durch Projekte aus der eigenen Lehre.

Design Thinking - Im MA-Seminar "Denkfabrik" der HAWK Hildesheim entwickelten studentische Teams Szenarien einer Designpraxis nach dem Peak Oil.

Design Thinking – Im MA-Seminar „Denkfabrik“ (Prof. Dr. Ulrich Kern) der HAWK Hildesheim entwickelten studentische Teams Szenarien einer Designpraxis nach dem Peak Oil. Angesiedelt im Wissenschaftskreislauf (Maser) unter Design-Philosophie und soll das Thema des „Critical Thinking“ den Studierenden vermitteln.

Download Vortragsfolien „Erstellung eines Briefings als zentrales Instrument im Managementzyklus für ein Consumer-Product“ _ Ulrich Kern

Download Presse „Der Studiengang dpm“ _ Soester-Anzeiger 14-4-2012

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