Kern Kompetenzen: Büro für Kreativität und Innovation im Wissenschaftsbetrieb

Alles wie gehabt? Oder geht es künftig auch anders? mit attraktiven Studiengängen, spannenden Lehr-/Lernformaten, Forschungsprojekte mit Studierenden ...
Alles wie gehabt? Oder geht es künftig auch anders? Mit attraktiven Studiengängen, spannenden Lehr-/Lernformaten, Forschungsprojekten mit Studierenden …

Kreativität und Innovation sind zweifellos primäre Anforderungen an Forschung – aber nicht nur. Denn sie betreffen den Wissenschaftsbetrieb im Ganzen. Das ist die zentrale Prämisse unseres Büros. Wir denken Kreativität und Innovation weiter: in Hochschulen auch für Lehre und Management, für Weiterbildung und Third Mission, aber auch für andere wissensintensive Organisationen.
Wir leben in einer Wissensgesellschaft. Und damit werden Wissensinstitutionen zu wesentlichen Akteuren für die Gestaltung der Zukunft. Wir leben in einer Ideenökonomie. Und damit haben Wissensinstitutionen zentrale Bedeutung für gesellschaftliche Erneuerungsprozesse. Kreativität und Innovation sind daher auch wichtige Treiber für das Innerste solcher Organisationen: für ihre Prozesse und Strukturen, für Angebote und die Ansprache ihrer Stakeholder.

Kreativität und Innovation sind gefordert – mehr denn je und schneller denn je!

Warum Kreativität? Weil sich nur mit Kreativität die vielen interdisziplinär-verwickelten Probleme der Zukunft lösen lassen. Und zwar mit Kreativität als kollektive Ressource.
Warum Innovation? Weil sich nur mit Innovationen der anstehende gesellschaftliche Transformationsprozess bewältigen lässt. Und zwar mit Innovationen in sozialer Verantwortung.
Kreativität und Innovation sind keine Aufgabe für eine ferne Zukunft, sondern für das Hier und Jetzt von Wissensinstitutionen. Dies zeigt die aktuelle Krise – Stichwort Corona. Wenn selbst ein „Business as usual“ nicht mehr möglich ist, sind kreative Ideen und innovative Formate gefordert. Mehr denn je und schneller denn je.

Horizontale Differenzierung im Wettbewerb um Aufmerksamkeit und Goodwill

Die Gestaltung ihrer Zukunft wird für Wissensinstitutionen alles andere als einfach. Der Reputationswettbewerb nimmt zu. Wissensintensive Organisationen ohne ein klares Profil werden im Wettbewerb um Aufmerksamkeit und Goodwill den Kürzeren ziehen. Daher ist eine horizontale Differenzierung wichtig: die Bündelung von Stärken zu einem singulären Angebot und fokussierten Profil. 


Unser Angebot für Wissensinstitutionen

Gerne arbeiten wir für Wissensinstitutionen, die etwas vorhaben und sich drängenden Aufgaben aktiv stellen wollen. Für Hochschulen kann dies die Entwicklung neuer Studienangebote oder veränderter Lehrformen sein, der Ausbau von Weiterbildung oder Konzepte der Wissenschafts- und Marketing-Kommunikation. Auch in anderen wissensintensiven Organisationen wie Stiftungen, Think Tanks, F+E-Abteilungen von Unternehmen, Consultingbüros oder Innovationsagenturen sehen wir Bedarf, etwa in der Profilierung von Angebot und Sichtbarkeit.
Wir kennen Wissensinstitutionen von Innen, bringen theoretische Expertise und praktische Erfahrung aus Veränderungsprozessen mit. Unsere fachlichen Domänen sind Bildungs- und Sozialwissenschaft sowie Designwissenschaft. Wichtig ist uns ein interdisziplinäres Vorgehen, das Transformation, Innovierung und Profilierung an den Friktionsflächen zwischen Disziplinen entwickelt.

Arbeitsbeispiele

Analyse des bildungspolitischen Konzepts der Employability und domänenorientierte Untersuchung von Implementation und Wirkung der Zielgröße am Beispiel der Designwissenschaft: 

Der domänenorientierten Analyse vorgeschaltet ist die Entstehens- und Entwicklungsgeschichte der Employability-Forderung im Bologna-Kontext. Sie lässt erkennen, dass die ursprünglich als Marginalie im Bologna-Kontext eingeführte Employability-Zielsetzung im Laufe der Zeit zur Chiffre des umfassenden Veränderungsprozesses von Hochschulen wurde. Die Analyse der Designwissenschaft entfaltet exemplarisch die Problematik, dass die bildungspolitische Forderung nach wie vor normative Setzung und kaum fachwissenschaftliche Umsetzung ist. Abschließend werden Handlungsfelder für eine Employability-Orientierung in designwissenschaftlichen Studiengängen aufgezeigt.

Profilierungsskizze für die geplante Markteinführung eines neuen Studienangebots an einem neuen Standort einer privaten Hochschule: 

Als Ausgangspunkt wählten wir das etablierte Profil der Hochschule. Diese tritt mit einem fokussierten Studienangebot überwiegend in Metropolregionen auf. Eine hohe Affinität zwischen dem Hochschulprofil, der Kultur des neuen Standortes und dessen Wirtschaftsstruktur ließ sich herausarbeiten. Daraus leiteten sich vielversprechende Entwicklungspotenziale für den neuen Studienort ab. Leitbranchen der Region, die auch als Wissenschaftsstandort renommiert ist, bieten Ansätze für Kooperationen, Projektallianzen und angewandte Forschung. Mit einem strategisch gestuften Programm der Profilierungsschritte zeigten wir einen Weg zur Realisierung der Perspektivskizze auf.

Potenzialanalyse für einen gestalterisch-technischen Fachbereich an einer Hochschule mit künstlerisch-musischem Schwerpunkt: 

Das Profil der Hochschule ist auf die Leitidee der Kunst ausgerichtet. Der Fachbereich Gestaltung erforderte eine differenzierte Profilierung, die auch ökonomisch-technische Bereiche in einem stärkeren Maß abdeckt. Untersucht wurde die Frage der eigenständigen Entwicklungsoptionen, die sich dem Fachbereich unter dem gemeinsamen Hochschuldach bieten. Erarbeitet wurde insbesondere eine Perspektive, um an dem allgemeinen Aufwärtstrend kreativ-interdisziplinärer Studienangebote teilzuhaben und so eine langfristig marktwirksame Profilierung zu erreichen.

Beratung einer Design-Fakultät an einer Hochschule mit technisch-naturwissenschaftlichem Schwerpunkt:

Die Design-Fakultät nimmt sowohl an der Hochschule als auch am regionalen Standort eine Sonderposition ein. Die technisch-naturwissenschaftliche Ausrichtung ist prägend für die Außenwahrnehmung der Hochschule. Mit unserer Beratungsleistung zeigten wir den Verantwortlichen der Fakultät Optionen auf, um Synergien innerhalb der Hochschule gezielt zu erzeugen und zugleich das Profil der Fakultät nach außen zu schärfen.

Konzeption eines interdisziplinären Studiengangs als Profilierungsansatz eines Hochschulstandorts im ländlichen Raum:

Mit dem neuen Studiengang sollten weitere Adressatengruppen für den Standort gewonnen werden. Weiterhin war das tradierte Lehrangebot um ein zukunftsträchtiges Themen- und Forschungsfeld zu ergänzen. Mit einer Marktanalyse eruierten wir den Bedarf von Seiten der Studieninteressenten und der Wirtschaft. Die Erkenntnisse aus Experten-Interviews sicherten die thematische Profilierung des Studiengangs ab. Die daran anschließende Konzeption des interdisziplinären Studiengangs wurde modular ausgerichtet, um bereits vorhandene Fach- und Lehrkompetenzen zu integrieren. Der Aufwand für den Aufbau neuer Kompetenzen ließ sich so reduzieren und Mehrfachnutzen generieren. Für eine eigenständige Profilierung des Standorts waren gute Voraussetzungen geschaffen. 

Profilierungsskizze für eine Hochschule im intensiven Wettbewerb einer Metropolregion:

Auf die hohe Dynamik ihres Umfelds und die große Zahl von Wettbewerbsangeboten reagiert die Hochschule mit einem hohen Entwicklungstempo. Flexible interne Strukturen und die strategische Ausrichtung auf gesellschaftliche Zukunftsthemen sind Zeichen eines vorausschauenden Veränderungsmanagements. Darauf aufbauend wirkten wir an der Leitbild-Entwicklung und der langfristigen Profilierung der Hochschule mit, die im nächsten Schritt die systematische Ausweitung ihres Angebots für weitere Zielgruppen anstrebt.

Aufbauplanung und Hochschulmarketing für das Studienangebot einer neu gegründeten Berufsakademie:

Eine „Profilierung vom Punkt Null“ war für die neu gegründete Berufsakademie zu leisten. Den Startpunkt unserer Tätigkeit bildete die Entwicklung der dualen Studienkonzepte und Curricula in Ausrichtung auf Markt und Wettbewerber. Weiterhin unterstützten wir die Akkreditierungsprozesse, so dass die institutionelle Neugründung den Lehrbetrieb zügig aufnehmen konnte. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Tätigkeit bestand in der Konzeption des Marktauftritts der Berufsakademie. Für die rasche Marktbekanntheit und Wirksamkeit wurde die Kommunikation als Teil des Marketingkonzepts strategisch angelegt und umgesetzt. Für die verschiedenen institutionellen Partner unseres Klienten wählten wir differenzierte Ansprachen und Kommunikationswege. Das konzertierte Hochschulmarketing und die intensive Netzwerkarbeit in der Region sicherten der jungen Institution innerhalb kurzer Zeit einen eigenständigen Auftritt mit klarer Profilierung.

Expansionsplanung für die Profilierung des dualen Studienangebots einer jungen Berufsakademie:

Die seit wenigen Jahren auf dem tertiären Bildungsmarkt aktive Berufsakademie plante einen Ausbau ihres dualen Studienangebots. Die grundsätzliche Marktausrichtung sollte bestätigt, das thematische Kompetenzprofil der Institution vertieft und das Netzwerk der Kooperationspartner erweitert werden. In Fortsetzung unserer Mitarbeit im Gründungsprozess der Berufsakademie nahmen wir die Recherchen für die Expansionsplanung vor. Mit einer Marktanalyse und ergänzenden Experten-Interviews ließen sich die Studienfelder identifizieren, die das Angebotsspektrum der Berufsakademie sinnvoll ergänzten. Zugleich verbesserten sich damit die Profilierungsperspektiven des jungen tertiären Bildungsanbieters.

Trennlinie_Seiten